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Duplo aus der Sicht einer Erzieherin Teil 2

Kleinkinder beginnen damit, die Steine aufeinanderzustecken oder auf die Platten zu drücken. Später fangen die Kinder an, Gebilde zu konstruieren. Dabei wählen sie die Farben oftmals bewusst aus. Beim Bauen wird die Auge-Hand-Koordination gefördert und die Feinmotorik geschult.Weiterhin wird die visuelle und taktile Wahrnehmung angeregt und beim Konstruieren benötigen die Kinder ein gewisses Maß an Konzentration. Außerdem regen die bunten Steine die Farberkennung an.


Die Kinder können sehr kreativ sein, denn es sind immer wieder neue Kombinationen beim Bauen möglich. Beim Spielen entwickeln die Kinder immer neue Ideen, ob alleine oder in Kleingruppen.Daher wird auch das Sozialverhalten geschult, vor allem in Hinblick auf gemeinsames Erschaffen oder Teilen. Farben lernen, Formen lernen und die Bezeichnung der Teile (Tür, Stein, Schaaf...) gehören natürlich auch dazu und fördern die Sprachentwicklung, besonders wenn man dann ein Rollenspiel beginnt.


Im Alltag erlebe ich oft, dass ein Kind anfängt, sich mit Duplo zu beschäftigen und schnell andere Kinder dazustoßen und Rollenspiele entstehen. Dabei wird sich gegenseitig beobachtet, man baut einfach mit oder nimmt zum teil noch andere Materialien dazu um Soielmöglichkeiten zu erweitern oder zu verändern. Die Großen bei mir in der Kita helfen gerne den Kleinen beim Konstruieren oder bauen ihnen eigene Spiellandschaften auf.


So wurde auch beim Einführen des Bauernhofes schnell eine erweiterte Spiel Duplo Landschaft konstruiert und von Anfangs 2 Kindern stieg die Gruppenzahl der spielenden Kinder schnell auf 8 an, die friedlich übers ehr langen Zeitraum nebeneinander aber auch miteinander spielten. Duplo ist definitv eine absolute Bereichung für Kinder.