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Der erste Eindruck

Hallo,

ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem smarten Heimsteuerungssystem, das ein in die Jahre gekommenes FHEM System ohne zentrale Steuerungseinheit ablösen soll. Hier habe ich nun die Gelegenheit bekommen ein System, das meinen Vorstellungen entspricht, ausgiebig zu testen. Da dieses System nicht bei mir zum Einsatz kommen soll, sondern einer älteren nicht so technikaffinen Person, gibt es zwei Punkte als Mindestanforderung, die ich hier im ersten Eindruck erfüllt sehe. Abgesehen von der initialen Einrichtung und Konfiguration, soll das System im täglichen Gebrauch relativ einfach zu bedienen sein und sich weitestgehend automatisieren lassen. Um der Person auch aus der Ferne Hilfestellung leisten zu können sollte sich das System dann natürlich auch aus der Ferne bedienen lassen. Ich hoffe, dass sich dies nach dem Test auch so bestätigt.

Den eigentlichen Test mit den einzelnen Komponenten werde ich aber zunächst in meiner Wohnung durchführen. Hier habe ich derzeit ein System von Homematic im Einsatz und kann daher auch gut vergleichen. Zudem kenne ich das System von Tado aus dem praktischen Einsatz.

Geliefert wurde das Set in einer sehr ansprechenden Verpackung. Bis auf die kleinen Tür- und Fensterkontakte, die durch den Transport verrutscht sind, wurden hier alle Komponenten sehr schön präsentiert. Verpackungsmüll wurde auf das nötigste reduziert. Die LED-Leuchte lag in einer extra Verpackung bei, da diese ja nicht zum eigentlichen Set gehört. Auch hier war die Verpackung auf das Nötigste reduziert und dennoch recht gut geschützt eingepackt.

Beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass einige Komponenten mit speziellen Batterien zu bestücken sind und man diese vermutlich nicht mal eben im Supermarkt nachkaufen kann. Dafür ließen sich dann aber auch einige der Komponenten deutlich kleiner designen wie das bei vergleichbaren Produkten anderer Hersteller der Fall ist. Die Komponenten selbst machen einen sehr wertigen Eindruck. Auch, dass das Heizkörperthermostat mit einem Klick abnehmbar ist vom Heizkörper finde ich sehr gut, das erleichtert den späteren Batteriewechsel ungemein.

Um nun das System in Betrieb zu nehmen muss zuerst die Zentrale aktiviert werden. Als Vorbereitung muss man sich eine App auf dem Smartphone installieren. Bei mir ist die iOS Version im Einsatz. Nachdem man sich registriert und einen Account angelegt hat kann es dann auch schon losgehen. Die Zentrale wurde problemlos gefunden und ihr wurde als erstes das WLAN Passwort anvertraut. Mehr ist im ersten Schritt notwendigerweise nicht zu tun. Das erste Gerät, dass ich angelernt habe war der Zwischenstecker. Jedes Gerät hat dafür einen Aufkleber mit einem eigenen Passcode Aufkleber auf dem Gehäuse. Die Eingabe in der App ist allerdings nicht sehr intuitiv. Es sind hier auf dem Eingabebildschirm nur 6 Unterstriche zu sehen, in der Mitte getrennt durch einen Punkt. Leider ist hier nicht ganz ersichtlich, dass man einen der Striche antippen muss, um die Tastatur zu aktivieren, da die Eingabefelder für die Buchstaben-Zahlen-Kombination farblich nicht hervorgehoben ist. Der Passcode besteht aus einer Kombination von drei Buchstaben und drei Zahlen, getrennt durch einen Punkt. Bei der Eingabe der Buchstaben muss man nun jedes Feld einzeln antippen, um dort einen Buchstaben einzugeben, bei den Zahlen springt der Cursor dann von selbst weiter. Das ist aber sicher nur ein Bug in der App, der sich schnell beheben lässt. Der Anlernvorgang als solcher funktionierte aber dafür völlig reibungslos.

Das soll zunächst erstmal genügen, weitere Testberichte und Bilder folgen dann zu den jeweiligen Aktionen.