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Andarra

Test der Beleuchtungsmodi

Für meinen Test in der zweiten Woche habe ich mich etwas näher mit der Optik beschäftigt. Im Vorangegangenen Test bin ich bereits auf den Abstand der einzelnen Tasten eingegangen und habe kurz das Farbspiel erwähnt und knüpfe nun daran an.

Zunächst habe ich mir jedoch die Verarbeitung der Tasten angeschaut. Die sieht sehr aus und im Gegensatz zu anderen Tastaturen – bspw. meine Logitech aus dem Büro – sind die einzelnen Buchstaben hier nicht aufgemalt oder aufgeklebt, sondern in die Tastatur eingearbeitet. Das wirkt dem Verwischen bzw. dem generellen Verlust von Tasten entgegen, hier müsste ich jedoch einen Langzeittest abwarten, um etwaige Abnutzungserscheinungen zu dokumentieren.

Neben der feinen Verarbeitung unterscheidet sich die LK300 Pro auch darin, dass die einzelnen Tasten nicht in „Vertiefungen“ sitzen, sondern direkt auf der Unterfläche. Probeweise habe ich einige Brötchenkrümel über dem Nummernblock der Tastatur verteilt und diese ohne Probleme durch ein kurzes, senkrecht aufstellen wieder entfernt. Staub etc. sollte sich so ohne Probleme entfernen lassen, auch wenn ich hierzu das Keyboard erst länger testen möchte. Der Eindruck stimmt mich jedoch positiv. Dadurch entfällt das umständliche entfernen der Tasten meiner bisherigen Keyboards, um diese zu reinigen. Flüssigkeiten habe ich mit Absicht nicht getestet.

Kommen wir nun zu der Einstellung der Beleuchtung der einzelnen Tasten. Standartmäßig können verschiedene, vorgegebene Programme „laufen“, bspw. leuchten alle Tasten (oder keine) oder nur die Tasten, die man gerade drückt. Dies ist im ersten Moment sicher lustig, jedoch irritieren mich einige der Beleuchtungsmodi auf Dauer, wenn ich nur im Augenwinkel sehe, wie sich die Farben ändern. Grundsätzlich gibt es aber mehrere Möglichkeiten, die den persönlichen Bedürfnissen entsprechen und im Zweifel auch über die Software und das Handbuch – beides von der Homepage herunterzuladen – geändert werden können. Als Gaming-Tastatur bringt die LK300 Pro zudem eine Handvoll voreingestellter Beleuchtungsmodi mit. So leuchten bspw. die Pfeiltasten, WASD & ESC und der Rest nicht. Für erfahrene Zocker ist dies mMn. nicht notwendig, da ich davon ausgehe, dass die gängigen Tasten bekannt sind. Für Einsteiger ist es jedoch eine nette Möglichkeit, durch das Beleuchten der Tasten die Finger entsprechend zu platzieren und zu lernen. Von Vorteil ist hier die Möglichkeit, die Tasten individuell an die Spiele anzupassen. Nicht jeder Shooter verwendet Q und E für das Lehnen und nicht jedes Spiel verwendet das F für die Taschenlampe, dafür aber ggf. weitere. Hier bietet die Software die Möglichkeit, die Tasten individuell zu beleuchten, wobei die Farbe frei wählbar ist. Beigefügten Fotos könnt ihr einmal meinen Standard für Shooter und für das MMORPG der Herr der Ringe online entnehmen.