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Testbar

3in1 Reinigung: Saugen, Wischen und Trocknen – Vileda JetClean 3in1 Bodenreiniger im Test

Ich muss gestehen, dass ich dem Produkt erst etwas skeptisch gegenüberstand weil ich der Meinung war, dass sich Saugen, Wischen und Trocknen besser “via Hand” ganz klassisch mit dem Wischmop erledigen lässt. Meist ist es ja so, zumindest meiner Erfahrung nach, dass so “neuartige Maschinen” die erst frisch auf dem Markt sind nicht ausgereift so Ihre Tücken haben und die ein oder andere Sache nicht so optimal erledigen als wenn man sie “von Hand” ausübt. Diese Tücken fallen aber zumeist nicht sofort auf. Ich war also wie bereit erwähnt sehr skeptisch aber auch neugierig, ob das bei diesem Gerät auch der Fall sein würden.

Die Optik

Als uns das Gerät erreichte war ich vom optischen Gesichtspunkt es Gerätes schon mal sehr angetan von dem guten Stück. Man hat ihn wirklich so designed, dass er wirklich schick und modern aussieht. 🙂 Er ist in schwarz gehalten und besitzt blau gestaltete Elemente. So kann man ihn auch mal ruhig “unversteckt” in der Wohnung rumstehen lassen, ohne dass er optisch störend wirkt. 🙂

Der Zusammenbau

Der Zusammenbau war denkbar einfach. Nur ein Element (Stange mit Handgriff) wollte sich nicht so recht in die Öffnung des Gerätekörpers schieben lassen. Genauer gesagt, dass reinschieben ging problemlos und leicht von der Hand, aber wir hatten Probleme ihn fest zu verankern, so dass sie immer wieder hinausglitt. In der Bedienungsanleitung konnten wir diesbezüglich leider keine genaue Hilfe finden. Irgendwann haben wir es dann doch geschafft, dass sie fest in dem Körper saß. Fragt mich aber bitte nicht wie. Wir haben einfach ein wenig romprobiert und plötzlich steckte das Ding “drin” und keiner weiss genau, wie wir das geschafft haben. 🙂 Vermutlich haben wir uns einfach etwas ungeschickt angestellt. Solche Dinge (Probleme beim Zusammenbau von Möbeln und diversen Geräten) haben wir nämlich häufiger. 🙂

Vileda Gerät startklar machen / Wasser einfüllen

Nun musste der Vileda JetClean nur noch mit Wasser gefüllt werden um mit ihm reinigen zu können. Er benötigt nur ganz wenig Wasser und somit 80 % weniger als ihr beim normalen/üblichen Wischen benötigt. Das nenne ich schon mal vorbildlich. Wassersparen ist immer gut und wird sicherlich zu einem immer wichtigeren Thema in unserer Welt werden. Schon allein aus diesem Grund, ist mir der Vileda JetClean jetzt schon sympathisch. Zumindest bis zu diesem Punkt. Aber bleibt er es auch bei den anderen Punkten?! 🙂

Das Wassereinfüllen geschieht mit Hilfe eines beiliegenden Behälters. Mit ihm lässt es sich Problem los in die dafür angebrachte Einfüllöffnung kippen die sich ziemlich weit oben, im vorderen Teil der Geräts befindet. Es handelt sich um ein in blau gehaltenes Element.

Man klappt den Öffnungsdeckel einfach auf und kippt das Wasser hinein. Alles also ganz einfach. 🙂

Das Gerät

Bevor ich über unsere ersten Eindrücke schreibe, möchte ich Euch aber noch schnell einige Bilder von dem Saug-/Wisch-/Trockenaufsatz (InEinem) zeigen. Er ist teilweise durchsichtig und so sieht man schön die “Rollbürste”, die mit einer ganz weichen Faser ummantelt ist, um den Boden sanft aber gründlich zu reinigen. Zumindest so schon mal in der Theorie.


Nun muss man das Gerät nur noch an den Strom anschließen und dann kann es schon direkt losgehen. 🙂

Lautstärke

Das Gerät hört man schon, ich persönlich empfinde es aber nicht als laut oder gar unangenehm, in der Lautstärke. Wischen und trocknen von Hand ist natürlich leiser… viel leiser. 🙂 Aber das Saugen nicht, denn das tut der Vileda JetClean 3in1 Bodenreiniger ja auch noch. 🙂 Mein Staubsauer ist deutlich lauter als der 3in1 Reinigung: Saugen, Wischen und Trocknen – Vileda JetClean 3in1 Bodenreiniger. Aber mein Staubsauber ist wirklich schon ziemlich laut. 🙂

Bedienung und Handhabung

Um den Boden zu reinigen muss ich das Gerät an gleicher Stelle vor und zurückschieben. Beim Vorschieben. Bei der Vorwärtsbewegung wird der Boden in einem Zug gesaugt und gewischt und beim Zurückziehen des Gerätes wird die Feuchtigkeit auf dem Boden aufgenommen und der Boden soll trocken sein. Man kann sich also vorstellen, dass es wichtig ist, für ein optimales Ergebnis, dass man an genau der gleichen Stelle vor und zurückzieht. Zuerst dachte ich, dass das problematisch und umständlich sein würde, das ist es jedoch nicht. Beim Wischen macht man das ja quasi auch so – zumindest meist fast genau so 😉 – man zieht den Wischmop zumeist an gleicher Stelle vor zu zurück um ein sauberes Ergebnis zu bekommen. Das funktioniert mit diesem Gerät also schon mal ganz gut und man ist schnell drin im optimalen “Reinigungsvorgang” :).

Was mich zwischendurch manchmal ein wenig gestört hat, ist das Kabel. Es war mir häufiger irgendwie im Weg. Aber das empfinde ich beim Staubsaugen auch häufig so und liegt somit weniger an dem Gerät. 🙂

Zum Vergleich: Beim “normalen” Wischen hat man dieses Kabelproblem natürlich nicht, aber beim Staubsaugen und das tut der Vileda JetClean ja auch noch, neben dem Wischen.

Kraftaufwand

Ich fand das “Schieben” des Geräts beim reinigen des Bodens nun nicht so anstrengend. Ich musste keinen großen Kraftaufwand dafür betreiben. Das Gerät ist zwar etwas schwerer, zumindest schwerer als ein Wischmopp aber nicht viel schwerer als mein Staubsauber. Nun gibt es hier wohl Unterschieden – die einen haben einen kleineren leichten Staubsauger und die anderen einen größeren und somit auch schwereren Sauger. Weiterhin muss man natürlich bedenken, dass auch Menschen unterschiedlich in ihren Kräften sind. Ich empfand den Kräfteaufwand, wie bereits erwähnt absolut nicht zu stark – nun kommt das ABER – Meiner Mutter die weit über 80 Jahre alt ist, würde ich das Gerät wegen des Kräfteaufwandes nicht empfehlen. Sie hat schon Probleme einen “normalgewichtigen” normalgroßen Staubsauger zu handeln, weil ihr die Kräfte dazu fehlen. Man muss das halt ausprobieren, aber ich glaube, wenn ein älterer Mensch ( 70… 80 Jahre?) mit dem Vileda JetClean einen große Raum oder gar eine ganze Wohnung reinigen wollen würde, könnte es kräftemäßig Probleme geben. Nun gibt es hier sicherlich auch Unterschiede bei den älteren Menschen: Der eine hat noch mehr Kraft und der andere weniger. Wie bereits erwähnt, sollte man das bedenken und das ausprobieren.

Reinigungswirkung

Der Boden wird beim “vorschieben” des Gerätes ganz dezent befeuchtet. Beim ersten “vorschieben” musste ich schauen, ob der Boden wirklich befeuchtet wurde, weil ich es nicht auf Anhieb sah. Aber das wurde er, denn ich sah eine leichte Feuchte auf dem Boden als ich zurücktat und seitlich schaute 🙂 Beim Zurückziehen des Gerätes, war der Boden dann auch fast trocken. Zumindest konnte ich keine oder kaum noch Feuchtigkeitsanzeichen sehen. 🙂

Kleine Krümel und andere “saugwürdige” Partikel hat er beim “Vorschieben” gleich mitgenommen und sorgfältig entfernt. Zumindest die meisten – fast alle bisher in unserem Test. Ich würde bisher somit die Saugleistung schon mal als gut bewerten und die Wisch- und Trockenleistung auch.

Das benutzte / verschmutze Wischwasser landet in einem Wasserauffangbehälter der sich im Gerät befindet. Dieser lässt sich leicht abnehmen und auch reinigen. An diesem Wasser konnte man sehen, dass es schon sichtlich schmutzig war, obwohl der Boden nicht sonderlich schmutzig aussah vor der Reinigung. Somit kann ich schon mal anhand des Schmutz-Wassers schon mal feststellen, dass der Vileda JetClean nun auf jeden Fall etwas gereinigt haben muss, denn ansonsten wäre das Wasser klar. 🙂 Aber der Vergleichest – Der Boden vor und nach der Reinigung ist natürlich auch maßgeblich um das Ergebnis beurteilen zu können. 🙂

Wir haben das Gerät auf einem PVC-Boden und auf einem Laminat getestet und alles wurde schön sauber und das Gerät war dabei ganz sanft zum Boden. Ich muss jedoch dazu sagen, dass diese Boden nun nicht besonders schmutzig waren. Wir haben dem Vileda JetClean also noch keinem Extrem-Härtetest unterzogen. Der kommt aber noch und dann werden wir auch unser Fazit abgeben. Auch werde ich dann auf andere Dinge eingehen wie beispielsweise “das Reinigen des Gerätes” und Dinge die ich in diesem vorläufigen Bericht vergessen habe zu erwähnen, oder positive / negative Gegebenheiten die mir im Laufe der Zeit noch aufgefallen sind.

Diesen Bericht haben wir auch auf unserem Blog veröffentlicht und ihn bei Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest promotet.