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JohannesScharno

Mein Trockner kann auch WLAN

Da steht er nun, der AEG Wäschetrockner T9DS88689, in unserem heimischen Badezimmer und fügt sich wunderbar in seine neue „Familie“ (3 Kinder und 2 Erwachsene) ein. Vorab sei verraten: Der Trockner macht seine Arbeit richtig gut und nach zwei Wochen Testen sind wir mehr als zufrieden.

Das wir von mytest als Testfamilie ausgesucht worden sind, hat uns natürlich sehr gefreut: „Schatz, mach dir keine Sorge mehr wegen der Wäscheberge, ich kümmere mich darum!“, habe ich großspurig verlauten lassen, als die Spedition den Trockner geliefert hat.

Auspacken und Anschließen funktionierte kinderleicht: Hinstellen, ausrichten und Stecker rein – soweit alles gut. Der Trockner begrüßt uns mit einem freundlichem Piepton und ein sehr angenehmes Licht erhellt das Innere der acht Kilogramm fassenden Wundermaschine. Dass man durch die Tür hindurchschauen und der Wäsche beim Trocknen zugucken kann, ist zumindest für meine beiden vierjährigen Söhne ein Highlight. Die Tür lässt sich variabel fixieren, so dass man sie nach links oder rechts öffnen kann – eben so wie man es braucht. Das jeweilige Programm wird über ein hochwertiges Display angezeigt und kann über ein Drehrad eingestellt werden.
Jetzt hatten wir vorher natürlich auch einen Trockner, der jedoch deutlich älter war. Es ist schon erstaunlich, wie die Technik simple Dinge wie das Wäschetrocknen doch schlichtweg angenehmer gestalten kann. Brachte uns der alte Trockner in unserem kleinen Bad nicht nur trockene Wäsche, sondern auch saunaähnliche Temperaturen, so funktioniert der AEG-Trockner mit SensiDry®-Technologie, also mit Wärmepumpen-Technik. Das Bad ist nun nach dem Trockenvorgang bei Weitem nicht so aufgeheizt wie vorher. Auch das ist für uns sehr angenehm. Laut Hersteller (www.AEG.de) werden bei diesem Trocknermodell nur halb so hohe Temperaturen wie bei herkömmlichen Geräten benötigt. Das ist schonender für die Wäsche und auch für den Stromverbrauch und die Umwelt. Darüber hinaus verfügt der Trockner über Sensoren im Inneren der Trommel, die den Feuchtigkeitsgrad der eingefüllten Wäsche ständig kontrollieren. Somit wird jede Ladung individuell getrocknet. Auch das spart Zeit und Strom. Der Trockner bekommt somit die Energieeffizienzklasse: A+++. (Weitere technische Daten (www.AEG.de))

Leise ist das Gerät außerdem. Musste man früher alle Türen schließen, wenn der Vorgänger am Werk war, damit kein Kind von dem Getöse aufwacht, fragt man sich nun: „Habe ich die Maschine überhaupt eingeschaltet?“ Das sehr angenehme monotone Rauschen hat sogar den kleinsten unserer Söhne (3 Wochen alt) schon in den Schlaf begleitet.

Nach dem Trocknen schaltet sich erneut das sanfte Licht an, ein melodischer Ton erklingt und die Wäsche ist bereit für die nächste Runde in unserem Familienalltag. Die Trockenergebnisse waren bisher absolut zufriedenstellend, zumal man drei verschiedene Trockengrade einstellen kann. Das Fusselsieb ist schnell gereinigt und das aus der Wäsche abgeleitete Wasser wird in einem ausziehbaren Behälter aufgefangen. Ein Schlauch ist im Lieferumfang enthalten und kann an der Rückseite des Trockners installiert werden, so dass das Leeren des „Abwassers“ entfällt. Es ist aber auch kein Aufwand, den Behälter schnell herauszuziehen und auszugießen.
Als ob das alles noch nicht genug ist, der Trockner „kann auch noch WLAN“. Das war übrigens das erste, was ich ausprobiert habe. Ehrlich gesagt fand ich das anfangs ziemlich albern und dachte mir, dass nun wirklich kein Trockner WLAN braucht. Aber mit der Zeit sehe ich darin doch den einen oder anderen Vorteil. Schaltet man das WLAN ein (Anleitung beiliegend und recht simpel) und lädt die My AEG Care App auf sein Smartphone, kann man den Trockener einfach steuern. Das mag zunächst übertrieben klingen, aber die App bietet darüber hinaus noch viele nützliche Hilfen rund um den Trockner und die Wäsche. Zunächst kann man schauen, wie lange das Gerät noch braucht. Das kann hilfreich sein, wenn es im Keller steht und man nicht extra laufen möchte. Außerdem gibt es den Pflegeratgeber. Hier kann zahlreiche Kleidungsstücke eingeben und die App empfiehlt dann das passende Programm. Ist man sich mal unsicher, einfach Wäsche einfüllen, App aktivieren und Kleidungsstück auswählen. Man kann den Trockner dann sogar über die App starten. Auch ein Etiketten-Guide ist dabei, sollte man mal ein „exotisches“ Kleidungsstück oder Material haben.

Fazit: Dass der Trockner auch noch WLAN kann, ist nett, aber kein Kaufargument. Jedoch benutze ich die App öfter als gedacht und habe dort sogar gesehen, dass der Trockner ein eigenes Programm für Stoffwindeln, Wolle und Seide hat. Das ist für unsere Familie mit einem Kleinkind wirklich hilfreich.


Wir sind sehr zufrieden mit diesem Gerät und können es nur weiterempfehlen. Vielen Dank an AEG und an mytest.de, dass wir den Trockner testen durften.
Falls jemand den melodischen Begrüßungston oder das angenehme Licht in einem Testvideo sehen und hören möchte, schreibt einfach kurz in die Kommentare, dann würde ich da noch mal etwas zu machen. Falls noch irgendwelche Frage zu dem Gerät sind, immer her damit. Wir testen natürlich weiter.