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Testprodukt ist angekommen und kam sofort zum Einsatz

Heute kam das Testprodukt an und wurde natürlich sofort ausgepackt, zusammengebaut und getestet

Zusammenbau:

Öffnet man den Karton, findet man vier Einzelteilen + Netzstecker vor. Darüber hinaus hat man noch jede Menge Gebrauchsanweisungen in unterschiedlichen Sprachen. Auf der Gebrauchsanweisung findet man den Zusammenbau sowohl in Bildern als auch in Textform erklärt. Der Zusammenbau ist simpel und auch ohne Beschreibung möglich.

Die Inbetriebnahme:

Nachdem man das Produkt zusammengebaut hat, muss man den im Gerät integrierten Wasserbehälter befüllen. Dieser hat ein Fassungsvolumen von 250 ml. Da sich der Wasserbehälter fest im Gerät befindet, befüllt man diesen z.b. mit einem Messbecher. Dazu einfach den Deckel vom Wasserbehälter aufdrehen und abnehmen und das Wasser hinein gießen. Hiebei empfiehlt es sich, das Gerät etwas anzukippen, damit das Wasser besser in die Öffnung des Behälters hineinlaufen kann. Im Wasserbehälter selbst ist ein gelber Wasserstandanzeiger (Fühler) integriert. Wird dieser in der Öffnung sichtbar, hat man das Einfüllvolumen erreicht. Nun schließt man den Wasserbehälter mittels Deckel und das Wasser kann erhitzt werden. Hierzu das mitgelieferte Netzkabel am Gerät an der Rückseite anschließen und dann in eine Steckdose stecken.  Dann einen gelben Knopf an der Geräterückseite drücken und schon beginnt der Aufheizprozess. Während dieses Prozesses blinkt an der Vorderseite oberhalb des Wasserbehälters ein rotes Lämpchen. Ist der Aufheizprozess, welcher sehr schnell geht (max. 90 Sekunden lt. Hersteller), beendet, leuchtet das Licht grün. Nun entfernt man das Netzkabel und die Bodenreinigung kann losgehen.

Die Anwendung:

Der Vileda-100c-Hotspray ist für glatte Böden konzipiert. Hierzu das Gerät über den Boden schieben. Das Mikrofasertuch, welches sich am Fuß des Gerätes befindet soll nun die glatten Böden reinigen. Das Tuch ist anfänglich trocken, wird aber mittels Hebel, welcher sich am Griff befindet, durch Sprühstöße mit dem vorher erhitzten Wasser aus dem Wasserbehälter befeuchtet bzw. durchtränkt. Diesen Hebel muss man manuell bedienen. Wann ein Sprühstoß erforderlich ist, merkt man während des Gebrauchs. D.h. gleitet der Wischer "stumpf" über den Boden, bedient man den Sprühhebel und schon "läuft" er wieder leichter. Laut Hersteller wird übrigens nur mit blankem Wasser, also ohne Zugabe von Reinigungmitteln, gewischt. Das auf 100 Grad erhitzte Wasser und das Microfaserwischtuch sollen lt. Hersteller ausreichend sein.

Meine Meinung nach erstmaliger Benutzung:

Zusammenbau und Handhabung sind einfach. Im Prinzip arbeitet das Gerät wie ein Wischmopp. Allerdings benötigt man keinen Eimer mit Wischwasser, da das Wasser während des Wischprozesses auf das Wischtuch gespritzt. Das ist dahingehend praktisch, dass die Hände trocken bleiben. Allerdings sollte man bedenken, dass das Microfaserwischtuch während des Wischens ja somit auch nicht in einem Wischeimer ausgespült bzw. vom aufgenommenen Schmutz befreit wird. Man wischt also den gesamten Boden mit einem Wischtuch, an dem aufgenommener Schmutz bis zum Ende  des Wischens haften bleibt. Ob das mal so hygienisch ist? Vielleicht ist es daher angebracht, das ein oder andere Ersatzwischtuch bereit liegen zu haben, um die Tücher während der Benutzung zu wechseln oder aber zwischendurch das benutzte Tuch von Hand auszuspülen. Weiterhin bezweifle ich, dass das vorab auf 100 Grad erhitzte Wasser tatsächlich noch so eine hohe Temperatur beim Sprühprozess aufweist. Aber das werde ich beim weiteren Gebrauch in den nächsten Tagen und Wochen noch heraus finden ;-). bezüglich der Wendigkeit des Wischers lässt sich sagen, dass der dreieckige Wischkopf sicher auch in Ecken kommt. Will man aber z.B. unter Schränke wischen, sollte der Abstand zwischen Boden und Schrank nicht all zu gering sein, weil zwar der Wischerkopf drunter passen würde, jedoch der "Stiel" zu dick ist.

So, dass soll es für heute gewesen sein. Schauen wir mal, was die nächsten Tage bringen und wie sich der Wischer im weiteren Test bewährt. (Gerne hätte ich noch weitere Bilder eingefügt, jedoch klappt es irgendwie nicht. Sorry.)

- kesidie