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Ich durfte auch mal an den Mopp

Seit dem Vileda bei uns eingezogen ist, wollen die Kids immer putzen...aber ich habe nun auch mal einige Erfahrungen mit dem Wischmopp-Set machen können...

Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich für die Bodenreinigung bisher ganz traditionell einen Schrubber und ein Wischtuch benutzt. Das heißt, das Wischtuch ins mit Reinigungsmittel versehene Wasser tauchen, auswringen, dann das Tuch über den Schrubber drapieren und losschrubben. ;) Da mir das teilweise zu umständlich war und sich diese Methode ohnehin nicht für alle unsere Böden als so gesund erweist, bin ich irgendwann dazu über gegangen den Schrubber wegzulassen und auf den „Knien zu rutschen“. Da stand ich vor dem nächsten Problem… Das geht ganz klar schmerzhaft auf den Rücken… :/

Ich habe bereits in der Vergangenheit einmal einen Wischmopp anderer Art ausprobiert. Dort konnte man Bodentücher mit einer am Stiel befestigten kleinen Platte einklinken. Das fand ich recht praktisch und probierte es aus. Jedoch stellte sich bei diesem System heraus, dass es nicht für mich gemacht war. ;) Das Problem bestand darin, dass ich es nicht schaffte, etwaige Krümel oder Flusen, die ich scheinbar beim fegen „verloren“ hatte aufzunehmen. Dazu kam, dass ich keine Arbeitserleichterung gesehen habe, denn ob ich nun ein rechteckiges Mopptuch auswringe und in den Stiel mit klappbarer Platte klinke oder ein Wischtuch, was ich nach dem Auswringen über den Schrubber lege, war mir gleich…

Das neue Wischmopp-Set  von Vileda ist da anders und hat mich positiv fasziniert. :D

Weder die doch recht empfindliche Haut meiner Hände muss mit dem „Easy Wring&Clean“  ins Putzwasser, noch mein Rücken schmerzt, da der Stiel des Mopps individuell in der Länge eingestellt werden kann.

Ich komme super mit der Handhabung des Putz-Sets zurecht. Je nach gewünschter bzw. bei verschiedenen Böden benötigter Feuchte des Mopps, tritt „Mann“/“Frau“ entsprechend oft und schwungvoll auf das Fußpedal um den Mopp das Wasser zu „entschleudern“. ;)

Es kommt schon mal vor, dass die Kids klebrige Flecken, wie Saft oder Dergleichen produzieren und es weder direkt entfernen, noch Bescheid geben…wenn sich dann noch Staub drüber legt, sind solche Flecken hartnäckig. Wo ich bei dieser Art Flecken sonst geschrubbt habe, kann ich jetzt einfach wischen, wie die Klebergeschichte (aus meinem letzten Bericht), muss hier nun lediglich zwei/ drei Mal drüber gegangen werden und schon i alles weg. Das freut!



Feststellen musste ich, dass der Mopp trotz der dreieckigen Grundform nicht immer wirklich in alle Ecken kommt. Das ist aber scheinbar abhängig von der Technik….denn ich habe per Zufall bemerkt, wenn ich den Mopp so auf den Boden „werfe“, dass die Microfaser-Fransen in alle Richtungen liegen, dies mit einer Drehtechnik in den Ecken kombiniere, schaffen es die Fransen durchaus in die Ecke. Leider ein wenig umständlich, aber es funktioniert.

Die Fransen können noch etwas: Dank dieser Microfaser-Fransen werden alle Flusen und Kleinstpartikel, die beim vorherigen Fegen nicht beseitigt wurden aufgenommen und landen im Eimer und dank der Schleudertechnik bleiben sie auch dort.

Ideal finde ich den Stiel. Mein erster Gedanke dazu war: „Ob der stabil ist?“ Aber, ja, das ist er. Der Stiel wird aus drei Teilen zusammengesteckt und ist dann mittels einer Drehtechnik höhenverstellbar. Ein kleiner Tipp fürs Putzen ist jedoch, dass man bei Drehbewegungen den Mopp in die Richtung mit der man den Stiel festdreht nimmt. ;)

Ich kann sagen, ich putze jetzt viel viel viel lieber.

Das Vileda-Set ist schon eine enorme Erleichterung und tut meinem Rücken gut. :)

Morgen, wenn alle in der Schule sind...dann werde ich weiter testen. Ich habe da noch eins, zwei Dinge die ich testen muss, bzw. was mir aufgefallen ist und weiterer Versuche bedarf. ;)