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Meine ersten Läufe mit der TomTom Runner GPS Watch – Laufen, Schweiß und Muskelkater

Hallo Nathalie,
hier mein erster Bericht und Bilder vom Test mit der Uhr!



Allgemeines zur Uhr / Bedienung


Nachdem ich die Uhr erhalten hatte, habe ich sie mir erstmal genau angeschaut und am PC per USB-Verbindung aufgeladen sowie die Software zur GPS-Erkennung von einer TomTom-Seite heruntergeladen, alles funktionierte bei mir prima.

Zur Uhr gibt es zwei kleine Heftchen, die erklären, wie die Uhr und die Herzfrequenzmessung funktionieren. Leider finde ich die Erklärungen ziemlich dürftig, im Hauptheft sind gerade mal 2 Seiten mit den Funktionen der Uhr beschrieben. Ich habe damit zwar kein Problem gehabt, da ich mich bei technischen Geräten und bei dieser Uhr durch simples Herumprobieren gut zurechtfinde, aber für andere Nutzer der Uhr wären mehr Hinweise und Beschreibungen bestimmt hilfreich, damit man auch alle Funktionen der Uhr kennenlernt.

Die Uhr könnte man durchaus als ganz normale Armbanduhr tragen, da sie als Startbildschirm die Zeit und das Datum anzeigt. Mir wäre sie dafür aber zu klobig.
Der Bildschirm der Uhr ist im Normalzustand unbeleuchet, aber dennoch gut erkennbar, damit der Akku nicht so schnell aufgebraucht ist.

Die Uhr lässt sich ganz einfach aus dem Armband herausdrücken, damit man sie dann in die kleine Ladestation stecken und per USB-Verbindung aufladen kann.

Die Bedienung der Uhr funktioniert über vier Tasten, die unter dem kleinen Bildschirm quasi am Armband angebracht sind. Durch Drücken nach Links (vom Startbildschirm ausgehend) gelangt man in ein Übersichtsmenü, wo der Akkuladezustand, der Speicher sowie Daten zum GPS-Programm und der Version aufgeführt sind.
Durch Klick nach Unten (vom Startbildschirm ausgehend) kann man verschiedene Einstellungen vornehmen, zB die Uhr einstellen, die Weckerfunktion nutzen, sein persönliches Profil anlegen (hier gibt man Gewicht, Körpergröße, Alter, Geschlecht etc. ein), die Sprache einstellen.

Durch Klick nach Rechts (vom Startbildschirm ausgehend) kann man sich aussuchen, ob man draußen LAUFEN möchte, oder drinnen das LAUFBAND nutzen will. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass die LAUFEN-Funktion mit GPS ist und die LAUFBAND-Funktion logischerweise ohne.

Sucht man sich eine der beiden Trainingseinheiten aus, kann es schon losgehen:
bei beiden Funktionen vibriert die Uhr nach dem Starten kurz, leuchtet auf und zeigt auf dem Bildschirm „GO“ an, dass mir signalisiert, dass ich mit meinem Training beginnen kann. Dann beginnt die Zeit zu laufen.

Für das Training draußen muss man kurz warten, damit die GPS-Ortung den Standort des Läufers findet. Hierzu blinkt ein kleines Symbol in Form einer Satellitenschüssel und 4 kleine Striche zeigen den Empfang an. Sobald der Empfang da ist, kann es losgehen.

Während des Laufens kann ich folgende Sachen durch entsprechende Menüführung überprüfen:

die Uhrzeit
meine aktuelle Laufzeit (Dauer)
durch die GPS-Ortung wird meine Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt
der Kalorienverbrauch
wenn die Sensoren an sind, die Herzfrequenz
die zurückgelegte Entfernung


Den Lauf kann ich auch jederzeit unterbrechen und weiterführen.


Meine ersten Läufe


Ich hab mir jetzt extra noch eine lange und wärmere Laufhose gekauft, weil es nun doch schon recht kühl draußen ist. Diesen Montag war es bei mir soweit – der erste Lauf: gleich nach der Arbeit habe ich mich in meine Laufsachen geworfen und bin auf einem nahegelegenen Feldweg bis ins nächste Dorf gelaufen, die einfache Strecke betrug ca. 2 km. Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass die Suche der Uhr nach dem Satellitenempfang recht lange gedauert hat. Ich konnte nicht sofort loslaufen, sondern musste bestimmt 2-3 Minuten warten, bis es losging. Während des Laufens habe ich eigentlich nicht so oft auf die Uhr geschaut. Ihr müsst wissen – das war mein erstes Joggen seit langem wieder und ich fand es sehr anstrengend. Die ersten paar Meter haben mir überhaupt keine Spaß gemacht und ich habe gekeucht ohne Ende. Aber es lag wohl daran, dass ich noch total kalt war, denn nach ein paar Minuten wurde mir warm und das Weiterlaufen war fast schon angenehm, ich konnte sogar etwas schneller laufen und ein angenehmes Tempo halten. Zwischendurch habe ich immer mal die Zeit auf der Uhr kontrolliert und die verschiedenen Anzeigen ausprobiert. Es fühlte sich für mich wirklich so an, als wäre ich eine Ewigkeit gelaufen, dabei war noch nicht mal eine Minute rum. Aber ich war ehrgeizig und habe die 2 km in etwa 13 Minuten geschafft. Da war ich wirklich stolz auf mich, weil ich mich erstens überwunden hatte, bei miesem Dauergrauwetter und leichtem Nieselregen raus zu gehen und weil ich durchgehalten hatte. Mein Ziel war das nächste Dorf, denn da wohnt mein Freund. Ich hab kurz hallo gesagt, mir einen Kuss abgeholt und habe mich wieder auf den Rückweg gemacht. Ich sage mit Absicht nicht, dass ich zurückgelaufen bin, denn ehrlich gesagt hat mich der Hinweg schon fertig gemacht, sodass ich zurück wirklich nur ganz langsam gelaufen bin und immer mal ein Stück gesprintet bin, hab es aber langsamer angegangen als den Hinweg. Zwischendurch bin ich auch ein paar Mal normal gelaufen.
Aber das Gefühl wenn man es geschafft hat und was für sich und seinen Körper getan hat, ist wirklich schön. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dass die nächsten Läufe besser werden – am besten gleich am nächsten Tag!
Ich hatte am Dienstag allerdings unheimlichen Muskelkater, vor allem in der Hüfte, den Oberschenkeln und im Bauch. Ich konnte teilweise kaum laufen, weil es so weh tat. Ich bin gelaufen wie eine alte Frau. Also hab ich mal einen Tag ausgesetzt.
Am Mittwoch bin ich wieder gelaufen, dieselbe Strecke in etwa derselben Zeit. Es lief schon etwas besser, aber auf dem Rückweg musste ich dennoch mal eine kleine Pause machen. Hierzu hilft gut die Zeitstoppfunktion der Uhr, einfach auf Pause drücken und beim Weiterlaufen geht die Zeit weiter.
Die Herzfrequenzmessung habe ich noch nicht ausprobiert, ich bin bei beiden Läufen erstmal ohne gelaufen, werde es aber noch nachholen.


Mein Zwischenfazit


Mit der Uhr hat man einen sehr guten Überblick über seine Laufzeit und die zurückgelegte Strecke, die ich selbst nicht einschätzen konnte. Die Funktionen sind prima und haben mich persönlich motiviert, weiterzumachen. So habe ich mir kleine Ziele gesteckt, zum Beispiel eine bestimmte Geschwindigkeit zu halten oder eine bestimmte Kalorienanzahl zu verbrennen (zumindest so, wie es die Uhr vorgibt).
Ich hoffe, dass ich mit der Uhr weiterhin meine allgemeine Fitness und Kondition verbessern kann. Ich werde natürlich weiter berichten und freue mich über Eure Anregungen und/oder Fragen.

Liebe Grüße, Morofino