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peel

Vermutlich eine der Letzten die dieses Buch endlich erhalten hat ...

Am Samstag endlich, habe ich das Buch "Nur einen Herzschlag entfernt" von der Autorin Renée Carlino nachmittags erhalten.
Witzig war die Idee, diesem gepolsterten Briefumschlag mit weißen, rosa und bronze-metallenen runden Konfettiplättchen auszustatten. Diese flogen natürlich gleich mit heraus und sorgten für Konfetti-Regen, da ich damit nicht gerechnet hatte und das Buch schwungvoll heraus zog.
Das erste Kapitel habe ich bereits gelesen und weiß nun, das die Handlung im amerikanischen San Francisco spielt.
Da ich bereits zwei Mal in Frisco in den Neunziger Jahren war und ein wenig in Californien herum gereist bin, kenne ich diese Stadt ein wenig und kann mir so die einzelnen Beschreibungen gut vorstellen.
Die Hauptakteurin in diesem Buch, "Emiline", hat eine sehr gute Freundin und einen Freund, der ihr zuliebe sein Leben um sie herum gestaltet ha. Allerdings führen sie eine Beziehung, in der er einen wirklichen Zugang zu ihr vermisst.
Ihre Freundin schwärmt ihr von einem Buch vor, dass derzeit als Geheimtipp gehandelt wird und statt für das verabredete chinesische Essen zu sorgen, kauft sie sich das Buch und liest es in der Nacht komplett durch.
Anschließend übergibt sie es an ihre Freundin Emiline, die nach dem Lesen der ersten Seite ein unangenehmes Gefühl beschleicht, da sie merkt, dass es sich um ihre eigene Lebensgeschichte handelt und der Autor vermutlich ihr Freund aus der Kindheit und Jugend ist.
Und hier beginnt nun der "Verrat".
Wie das nun weiter gehen kann, kann ich nur vermuten.
Es werden sicher Dinge beschrieben, die ihr bisher wichtig waren, dass niemand von diesen erfährt, denn sonst hätte sie nicht so einen Panzer um sich herum aufgerichtet, den selbst ihr Freund nicht in der Lage ist, zu durchdringen.
Es könnte sich um Szenen in der Schule oder in Liebesdingen handeln, die für Eveline nicht für alle zugänglich sein sollen.
Der Autor des Buches unter dem Pseudonym Colby kennt bestimmt auch den Werdegang, wie sie es aus ärmlichen Verhältnissen zum Studium und zur Hilfs-Professorin in Literatur trotz des ärmlichen Hintergrundes ihrer Herkunftsfamilie geschafft hat und aus welchem Grund sie sich für die Literatur entschieden hat und weshalb es ihr so schwer fällt, sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen.