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peel

Testwoche 2: Emiline ls Haptperson dieses Buches

Dieses Buch "Ein Herzschlag entfernt" war für mich von Anfang an gut zu lesen und es fiel mir leicht, mich in die Hauptperson Emiline hinein zu versetzen und mir vor zu stellen wie ihr Leben in den jeweiligen Lebenssituationen für sie ablief.
In ihrer Kindheit war ihre Möglichkeit, sich von den Hänseleien und Gehässigkeiten zweier Jungen, die sich im Schulbus immer hinter sie setzten, durch das Lesen in einem Buch zu flüchten und sich somit zu schützen.
Diese Schutzmauer in Form der Bücher behielt sie auch in ihrer späteren Liebesbeziehung und in der Wahl ihres Berufes als "Hilfsprofessorin für Literatur" bei.
Ihr Freund setzt sich mit ihr in dieser Hinsicht auseinander und konfrontiert sie mit der Äußerung, er sei ihr zu liebe in den Ort ihrer Professur hinterher gezogen, aber in all den Monaten ihrer Beziehung habe er nichts von ihr aus ihrer gesamten Vergangenheit erfahren. Er wisse überhaupt nichts über sie!

Und dann erscheint das Buch genau über all diese geschehenen Dinge aus ihrem Leben von einem Jungen aus der Nachbarschaft geschrieben, der im ähnlichen Familienverhältnis heranwuchs, welches von Arbeitslosigkeit, Armut und Hoffnungslosigkeit geprägten Kindheit und als Heranwachsender lebte. Jeden Tag fuhr er mit ihr im Schulbus und gemeinsam legten sie jeden Tag den Schulweg zum und vom Bus nach Hause zurück. Besonders gemocht hatten sie sich nicht.
Und nun dieses Buch über sie.
Sie empfindet das als Verrat über sich ....