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SHujer

Fazit: Eine wundervolle Geschichte über eine besondere Freundschaft

Emiline will sich trotz ihrer traumatischen Kindheit nicht unterkriegen lassen. Im Gegenteil, die junge Assistenzprofessorin für kreatives Schreiben geht jedem Konflikt aus dem Weg und versucht gar nicht erst an ihre Vergangenheit erinnert zu werden. Doch dann muss sie feststellen, dass der Debütroman des Jahres nicht nur ihre Kindheit zum Thema hat, sondern die Hauptfigur ihre Vergangenheit sogar aus ihrer eigenen Sicht schildert. Da hinter dem Autorenpsynonym nur eine einzige Person aus dieser Zeit stecken kann, macht sie sich nicht nur widerwillig an die Aufgabe ihre eigene Geschichte zu lesen, sondern will auch ihre erste große Liebe wiederfinden.
Renée Carlino hat mit diesem Roman eine ganz besondere Freundschafts- und Liebesgeschichte geschrieben. Während der Titel eher auf einen klischeehaften Liebesroman schließen lässt, überrascht der Inhalt mit gut ausgearbeiteten Charakteren, die einem durchaus ans Herz wachsen können und unvorhersehbaren Wendungen. Das Buch hatte mich regelrecht aufgesaugt und dann am Ende glücklich wieder ausgespuckt, denn ich konnte und wollte es eigentlich gar nicht wieder aus der Hand legen, nachdem ich einmal begonnen hatte. Daher empfehle ich es sehr gern jeder Leserin, die eine Geschichte zum