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Gvlbedi

Fazit

Ich habe das Buch soeben beendet und muss zugeben, dass ich schon ein wenig Tränen in den Augen hatte, als Emiline das Ende von „All die Straßen auf unserem Weg“ gelesen hat. Zum ganzen Roman:

Das Cover ist wunderschön und wäre mir in einer Buchhandlung sofort aufgefallen. Ich denke, ich hätte es schon allein wegen des Covers gekauft.

Die Liebesgeschichte an sich ist wundervoll und man wünscht sich unbedingt ein happy End, aber leider beinhaltet das Buch weder Wendungen noch Überraschungen. Für hoffnungslose Romantikerinnen wie mich entwickelt sich die Geschichte zum Ende hin sehr schön. Auch konnte ich mich sehr gut in die Lage der beiden Kinder bzw. Jugendlichen hineinversetzen.

Schade finde ich nur, dass sich Jase und Emiline nach 12 Jahren ohne Kontakt kaum mehr zu sagen haben als bissige Kommentare oder kleine sexuelle Anspielungen. Da hätte ich echt mehr erwartet, zumal die Liebesgeschichte zuvor als sehr tiefgründig und innig beschrieben wird.

Der Schreibstil selbst gefällt mir an sich auch ganz gut. Besonders gefällt mir die Idee vom Buch im Buch und hat mich wirklich gefesselt. Leider haben mich Formulierungen wie „Whiskeymonster“ zwischendurch immer wieder sehr genervt.
Nicht nötig fand ich auch, dass die Autorin für Trevor unbedingt ein happy End vorsehen musste. Auch wenn dies ein Liebesroman ist muss am Ende nicht jeder glücklich sein. Genauso wie Trevor nicht hätte drogenabhängig sein müssen, damit Emilines Trennung von ihm gerechtfertigt wäre. Jase war in jedem Fall ihre erste große und auch einzige Liebe. Man hätte Trevor nicht unnötig in ein so schlechtes Licht rücken müssen, nur um ihm am Ende doch noch ein happy End mit einer Therapeutin anzudichten.

Abgesehen davon hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich würde es jedem weiterempfehlen, der gerne Liebesromane liest.