Zurück zur Übersicht

piooshxo

Emiline - die Protagonistin

In vielen Punkten kann ich mich mit ihr identifizieren, vor allem, was ihre kleinen Kämpfe mit sich selbst in Bezug auf ihren Beruf betrifft. Ihr Umfeld redet viel von außen auf sie ein, was dazu führt, dass sie sich verschließt. Es wird deutlich, dass Emiline nicht ganz in der Lage ist, das Richtige für sich zu tun. Sie wagt sich noch nicht an die Themen heran, die ihr schwerfallen, wie ihre Vergangenheit. Und sie befindet sich in einer Beziehung, in der sie offensichtlich nicht glücklich ist und sich auch nicht geliebt fühlt. Dabei ist sie ihr selbst gegenüber nicht fair.
Aber auch Trevor gegenüber ist sie nicht fair, denn sie hält ihn hin und schickt ihm widersprüchliche Signale. Statt einen Streit auszudiskutieren und die Probleme bei der Wurzel zu packen, übergeht sie die Schwierigkeit und springt lieber mit ihm ins Bett.
Ihre Vergangenheit bleibt zwar ihren Freunden verborgen, doch als Leser erfährt man vieles davon durch das Buch von Jackson/Jase. Die Ereignisse in ihrer Kindheit erklären Emilines Verhalten als Erwachsene immer mehr. Man lernt sie von einer ganz anderen, viel freieren Seite kennen.
Mir persönlich ist Emiline als Kind deutlich sympathischer - sie ist frech, beweist Mut und setzt sich gegen ihr Schicksal zur wehr. Als Erwachsene merkt man ihr an, dass sie ein wenig resigniert. Sie gibt sich ihrem Schicksal eher nur noch hin und akzeptiert zu viel negative Dinge in ihrem Leben. Natürlich ist das verständlich, dennoch aber sehr schade. Hoffentlich kann sie sich bald aus dieser Starre lösen!