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KathyBloe

200 Seiten in einer Nacht

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal eine ganz Nacht (naja bis 3:00) durchgelesen habe. Aber sobald man in die beiden Geschichten über Em eintaucht ist man total gefesselt und weiß gar nicht auf was man mehr gespannt ist, was sie als Kinder erlebt hat oder wie es mit ihr als Erwachsene und mit ihren Beziehungen zu den Männern und sich selbst weitergeht. Leider wurde der Fluss bei mir etwas durch die letzten Kapitel von "All die Straßen auf unserem Weg" abgebremst. Man wartet und wartet drauf, dass Em entdlich weiterliest und dann sind sie so lala und ihre Geisteblitze konnte ich an der Stelle noch nicht so richtig nachvollziehen. So hat man sich auf jeden Fall wieder voll und ganz auf die erwachsenen Em konzentriert. Und ich kann ihre Wut und Verzweiflung und Unsicherheiten wirklich gut nachvollziehen. Ich hätte gegenüber meinen Geistern der vergangenheit definitiv nicht so harmonsich reagiert. Aber wenn man so einen Roman liest wünscht man sich ja auch ein Happy End in allen Beziehungen.