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Sabine_ZL

2. Woche / Emiline

Erst braucht man ein paar Seiten, um in die Story zu kommen, aber dann fesselt sie einen und man fühlt richtig mit Emiline.
Emiline befindet sich ohne es wahr haben zu wollen an einem Wendepunkt in ihrem Leben.
Sie scheint unglücklich in ihrer Beziehung, schmachtet einem Bucherfolg hinterher ohne tatsächlich ein Buch fertig geschrieben zu haben und ohne den Glauben an ihre Geschichten. Denn diese behält sie für sich und legt sie nur ihrem Freund zum Lesen vor, ohne von ihm wirklich eine Meinung hören zu wollen....
Und dann kommt dieses Buch in ihr Leben.
"All die Straßen auf unserem Weg"
Sie bemerkt recht schnell, das sie den Autor als auch Handlung - mehr als ihr lieb ist - kennt. Sie ist verwirrt, ungerecht zu den Menschen die sie umgeben, überfordert. Die schlagartige Zeitreise in die Kindheit, an die sie sich doch eigentlich nicht mehr erinnern wollte, ist präsenter denn je.
Stück für Stück öffnet sie sich ihrer Freundin, ihrem Freund.
Gleichzeitig ist sie wütend auf den Autor des Buches, ihren damaligen Freund. Wie kann er es wagen ihre Geschichte in einen Bestseller zu schreiben. Sie schwankt zwischen: Ihn zur Rede stellen und der Frage ob sie wirklich wissen will, was damals geschehen ist.
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht...