Zurück zur Übersicht

Daiquira

Vergangenheit vergeht nie wirklich

Sheridan lernt es auf die harte Tour: Lügen und Geheimnisse holen einen immer wieder ein. Nicht nur sie selbst, auch ihre Tante Rachel ist davon mehr als betroffen. Sobald mehr als eine Person „beteiligt“ ist, gibt es keine Garantie mehr, dass Geheimnisse auch wirklich geheim bleiben, auch wenn seitdem Jahre oder Jahrzehnte vergangen sind. Dass es Sheridan immer wieder an die Orte ihrer Vergangenheit zurück zieht, liegt meiner Meinung jedoch weniger daran, dass sie keinen Abschluss finden möchte, sondern dass sich das normale Familienleben trotz aller Tragödien immer noch an den gleichen Orten abspielt. Niemand kann wirklich abschließen, jeder wird immer wieder mit der Vergangenheit konfrontiert. Vor allem Sheridan: ihr Zuhause, das leerstehende Haus von Mary, die Umgebung....alles birgt belastende Erinnerungen mit denen Sheridan immer wieder konfrontiert wird und am Ende gar nicht mehr anders kann, als sich wieder damit auseinander zu setzen, um zur Ruhe zu kommen.