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Sauromona

Sheridans Reise

Bereits im ersten Drittel des Romans gerät die Heldin in zahlreiche Konflikte, die immer wieder Entscheidungen verlangen und die Handlung voran treiben. Sheridan flieht zunächst vor der Hochzeit, die sie nicht wirklich will. Auf der Flucht wird sie gekidnapt. Es gelingt ihr, zu entkommen. Und zwar auf dramatische Art und Weise. Nachdem sie sich etwas erholt hat, wird sie von ihrem alten Freund nach Hause gebracht: und zwar in ihr richtiges Zuhause. Aber in die erste Freude mischt sich rasch Ernüchterung. Sie ist nicht überall willkommen, die Vergangenheit holt sie wieder ein. Doch am Horizont zeichnet sich eine Hoffnung ab. Sheridans Handeln ist völlig nachvollziehbar, sie ist eine leidenschaftliche Heldin und als Leser fiebert man durchaus mit. Die Handlung weist aber auch einige Längen auf, vor allem in der Beschreibung des Reiterhofes und der Begeisterung für die Pferde. Aber das ist sicher Geschmackssache.