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JunoDean

Sheridan kommt an

Wie kam ich zu diesem Buch?
Vor Jahren schon wurde ich auf die Reihe bzw. die Autorin aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Nele Neuhaus gelesen.

Wie finde ich Cover und Titel?
Ja, passt.

Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension, vor allem bei einer fortlaufenden Geschichte. Lasst euch aber gesagt sein, dass wieder so einiges passiert bei Sheridan Grant und ihrer Familie. Nur wenige Wochen, nachdem Sheridan - mal wieder - ihre große Liebe gefunden hat, stellt sie fest, dass sie sich - mal wieder - geirrt hat. Immer wenn Sheridan denkt, ihr Leben wird endlich normal, kommt die nächste Katastrophe um die Ecke und sie einfach nicht zur Ruhe.

Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um den 3. und letzten Teil einer Serie und ich hatte keine Probleme, wieder in die Geschichte einzutauchen, Band 2 hatte ich ja auch direkt davor gelesen. Das Vorwissen aus Band 1 ist für die Folgebände auf jeden Fall notwendig.
Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Sheridan ist in der Ich-Form geschrieben. Man versucht sich gleich ein wenig mit ihr zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Teilweise sind wirklich wundervoll gefühlvolle Gespräche dargestellt. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Wer spielt mit?
Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie etwas mehr kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Sheridan legt ihre manchmal echt naive Vertrauensseligkeit allerdings einfach nicht ab und fällt immer wieder auf Menschen rein, von denen sie anfangs denkt, sie kann ihnen trauen. Sie lernt trotz ihrer zahlreichen negativen Erfahrungen absolut nichts dazu und ist immer wieder aufs Neue nach gefühlt fünf Minuten verliebt und überzeugt, dass das jetzt der Mann ihrer Träume ist.

Wie steht es mit der Fehlerquote?
Das Buch war meines Erachtens gut korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.

Mein Fazit?
Das Buch hat mir ganz gut gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese. Die Taunus-Krimis liegen ganz oben auf dem Lesestapel.