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Daiquira

Sheridan...

Sheridan macht im 3. Teil für mich eine sehr sympathische Wandlung durch. Sie wird erwachsen und das steht ihr ausgesprochen gut. Während sie in den beiden ersten Teilen in nachvollziehbarer Weise auf der Suche nach Zugehörigkeit und Zuneigung ihr Herz an den jeweils Erstbesten verschenkt hat, trifft sie im dritten Teil den Einen, der ihr ebenbürtig und nicht wie die vorherigen anderen überlegen ist. Kurz verfällt sie mal in alte Muster, nämlich als sie ohne Freundin und Freund ist und sich auf Marcus fixieren will, weil sonst niemand mehr da ist.
Ein bisschen schade ist, dass sie immer noch am liebsten alles mit sich selbst ausmacht, obwohl sie eine ihr zugewandte Familie hinter sich hätte. Dass sie sich in dem ganzen Hype um ihre Person etwas verliert und unter dem Druck auf nicht ganz optimale Art und Weise Druck ablässt ist nachvollziehbar, immerhin ist sie trotzdem noch jung und relativ unerfahren und lernt mit jedem Fehler.
Ich bin gespannt, was noch zwischen ihr und Jordan passiert, denn eigentlich dachte ich, dass die beiden als einzige Blutsverwandte und mit einer gemeinsamen Vergangenheit besser miteinander können, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.....