Zurück zur Übersicht

Lululucia

Sheridan

Nachdem ich schon die beiden ersten Teile der Sheridan-Grant-Reihe gelesen hatte, war ich gespannt, wie das ereignisreiche und teils grausame Leben der jungen Sheridan weitergehen wird. Sheridan ist, nach all den schrecklichen Erfahrungen und zahlreichen Schicksalsschlägen, welche sie in ihrer Kindheit und Jugend erleiden musste, zu einer jungen Frau herangereift. Sie kämpft sich weiterhin mit ihrer turbulenten Vergangenheit und ihrer inneren Zerrissenheit durch ein „stürmisches“ Leben. Man kann verstehen, dass ihre Sehnsucht nach Zuneigung, Anerkennung und Liebe, nachdem sie in einer lieblosen Umgebung und (Adoptiv-)Familie aufwachsen musste, sehr groß ist. Ihre blauäugig-naive Art und dass sie nicht aus ihren Fehlern zu lernen vermag (insbesondere was Männer und ihr Beziehungsverhalten angeht), löst in mir so manches Mal aber ein genervtes „nicht schon wieder“-Gefühl aus. Auch ihre oft sprunghaften Entscheidungen und ihr nur auf den eigenen Vorteil bedachtes Verhalten sind für mich nicht immer ganz nachvollziehbar. Das Buch verschlinge ich, Sympathieträger ist Sheridan für mich allerdings nicht (mehr).