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JunoDean

Oh Mann, Sheridan

Wenn ich die anderen Testberichte so überfliege, bin ich möglicherweise mit meiner Meinung alleine ... :-)
Aber Sheridan nervt mich so langsam. Ja, tragisches Schicksal, viel erlebt, gar keine Frage. Allerdings schafft sie es nicht, ihre manchmal echt naive Vertrauensseligkeit einfach mal abzulegen, und fällt stattdessen immer wieder auf Menschen rein, von denen sie anfangs denkt, sie kann ihnen trauen. Sie lernt trotz ihrer zahlreichen negativen Erfahrungen absolut nichts dazu und ist immer wieder aufs Neue nach gefühlt fünf Minuten verliebt und überzeugt, dass das jetzt der Mann ihrer Träume ist. Auf in Band 3: Nur wenige Wochen, nachdem sie - mal wieder - ihre große Liebe gefunden hat, stellt sie fest, dass sie sich - mal wieder - geirrt hat. Immer wenn Sheridan denkt, ihr Leben wird endlich normal, kommt die nächste Katastrophe um die Ecke und sie einfach nicht zur Ruhe. Dennoch hatte ich das Buch sehr schnell durch. Ich wollte ja schließlich wissen, ob Sheridan die Kurve noch kriegt. Und grundsätzlich ist es auch ein großes Können (der Autorin), den Charakter so echt darzustellen, dass ich tatsächlich genervt war. Wäre es schlecht geschrieben, hätte es mich ja gar nicht gejuckt ... :-)