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Reiky

Es war super

Nun habe ich das Buch "Zeiten des Sturms" von Nele Neuhaus beendet. Es wurde mir von #mytest zum Testlesen zur Verfügung gestellt und ich muss sagen, es war ein echtes Lesevergnügen.

Von Anfang an war ich mitten im Geschehen, weshalb ich die 521 Seiten in 2 Tagen durch gesuchtet habe.
 Vorab möchte ich sagen, dass es sehr hilfreich ist, wenn man die beiden Bänder vorher schon gelesen hat, da es hauptsächlich um Ereignisse geht, die in ihnen vorkamen. Nele Neuhaus ist es gelungen, sich dem "amerikanischem Schreibstil" anzupassen. Ich liebe amerikanische Krimiromane und wenn man nicht wüsste, dass es sich um eine deutsche Autorin handelt, hätte ich es nicht bemerkt. Es klang authentisch wie wenn man wirklich mitten den den USA sei.

In den Vorgängern " Sommer der Wahrheit" und "Straße nach Nirgendwo" geht es um Sheridan Grand, die vom Mädchen zur Frau wird. Sie wächst in einer Adoptivfamilie in Nebraska auf. Sie hat Probleme mit ihrem Bruder und ihrer Adoptivmutter und sucht ihren Platz im Leben. Sie erlebt viele Dinge, die sie prägen und erwachsen werden lassen.

In dem neuen Roman wird ihre Geschichte weitererzählt. Von ihrem ursprünglichem Lebenstraum, über ihr Heimweh, bis hin zu großen Freundschaften darf man Sheridan durch Höhen und Tiefen begleiten, die in einem sehr schönen Schreibstil flüssig geschrieben sind. In den ersten 2 Teilen fand ich einige Ereignisse sehr übertrieben, dass das alles 1 Person passiert. In diesem ist mir auch eine, für meinen Geschmack, etwas zu große Übertriebenheit aufgefallen.

Nichtsdestotrotz ist es eine wunderbare Geschichte über eine junge Frau, die viel schlimmes erlebt, sich aber durch das Leben kämpft, sich treu bleibt und tolle Weggefährten hat. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Ich vermisse die Willow Creek Farm und Sheridan jetzt schon.

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