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Susi ernährt sich gesund und hat erste Erfolge

Hallo Nathalie,

anbei mein Bericht über die erste Woche mit dem Ernährungsstudio.

Viele Grüße,
Susi

1. Tag:
Ich habe mich durch die Webseite geklickt und alle möglichen Tools ausprobiert. Im Ernährungscoach habe ich das Ernährungstagebuch gefunden und mir vorgenommen, es wenigstens eine Woche lang zu probieren und alles aufzuschreiben, da ich überhaupt nicht einschätzen kann, ob ich viel oder wenig esse. Zwar nimmt das Abnehmen bei mir keine so große Rolle mehr ein, da ich das durch viel Sport und eine restriktive Ernährung schon geschafft habe, aber ein besseres Verhältnis zum Essen und vor allem ein besseres Gefühl für die Bedürfnisse meines Körpers möchte ich auf jeden Fall bekommen. Das ist mein persönliches Ziel für den Monat Ernährungsstudio.

2. Tag:
Was ich etwas seltsam finde ist, dass mir ein Kalorienbedarf von etwa 2500 kcal pro Tag errechnet wurde, das erscheint mir sehr hoch. (Selbst als ich für die Berechnung mein komplettes Sportprogramm unter den Tisch fallen ließ, wurde die Zahl nur unwesentlich kleiner.) Gleichzeitig heißt es aber im Ernährungstagebuch (Nährwertbilanz), ich soll nur 1200 kcal täglich essen. Das finde ich dann wieder viel zu niedrig, denn für meine minimale gewünschte Abnahme von 2 kg kommt es mir einfach zu streng vor. Ich fände es besser, wenn einem gesagt werden würde, was in etwa die normale Kalorienmenge ist, bei der ich mein Gewicht halte und wenn dann eine individuelle Kalorienanzahl aus meinen Zielen (Startgewicht, wie viel will ich abnehmen, bis wann will ich abnehmen) berechnet wird. So wie die Seite im Moment funktioniert kann ich mich also entweder entscheiden die Angabe von 1200 kcal täglich zu ignorieren und zu versuchen, eine angemessene Menge zu essen, dafür bekomme dann aber rote Punkte. Oder aber ich halte mich daran... Was mir dazu auch einfällt ist, dass mir ganz zu Beginn bei der Eingabe meiner Daten kurz nach der Registrierung gesagt wurde, dass es bei meinem BMI von 20 nur bedingt empfohlen wird abzunehmen. Ich habe daher den Eindruck, dass auf der Seite die einzelnen Tools noch nicht so ganz zusammen passen oder überhaupt nicht miteinander Daten austauschen und deshalb die einzelnen Aussagen so unterschiedlich oder eben zum Teil widersprüchlich sind. Das finde ich sehr schade, denn eigentlich sind viele nützliche Dinge auf der Seite zu finden. Aber ich möchte erst einmal sehen, wie die Woche mit dem Ernährungstagebuch wird.

Was ich aber sehr toll finde ist der tägliche Rezeptplan, der erstaunlich gut auf mich zugeschnitten ist und von dem mir viele Gerichte sehr ansprechend erscheinen. Ich finde es sehr praktisch, dass man die einzelnen Vorschläge an-/abwählen kann und so genau sieht, wie viele Kalorien man "verplant".

7. Tag: Ende des Ernährungstagebuchtests
Nachdem ich jetzt eine Woche lang alles aufgeschrieben habe, was ich gegessen habe, weiß ich auf jeden Fall, dass ich mich schon recht gut ernähre. Es war zwar sehr anstrengend und ich werde es auch nicht weiter machen, aber es ist auch gut zu sehen, wie viel ich ungefähr pro Tag essen muss, um mich satt zu fühlen. Ich konnte es nie einschätzen, ob ich insgesamt zu viel oder zu wenig esse, aber nach dieser Woche weiß ich, dass ich - wenn ich mich so ernähre wie es mir gefällt - mich gut im normalen Rahmen befinde. Jetzt werde ich nicht mehr weiter alles aufschreiben, mir aber immer wieder den Rezeptplan ansehen und mich etwas inspirieren lassen.

Den Fitnessplan habe ich inzwischen auch getestet. Er ist sicherlich praktisch für Leute, die nicht so sehr an ihrem Rhythmus hängen wie ich. Leider musste ich etwas kämpfen, bis ich auch mal an zwei Tagen hintereinander eintragen konnte, dass ich Laufen gehe. Aber super ist, dass man sich ein Ziel von Minuten im Monat sportlicher Aktivität setzen und dieses dann Schritt für Schritt abarbeiten kann.

Es gibt übrigens schon einen Erfolg: Ich hatte mir zu Beginn ein paar der Ratgeber angesehen und mir vorgenommen, mich wie dort vorgeschlagen nicht mehr jeden Tag zu wiegen. Es war zwar gerade zu Beginn sehr schwer, es nicht zu tun, doch inzwischen ist wirklich eine Last von mir genommen, ich fühle mich total erleichtert. Heute habe ich mich zum ersten Mal seit einer Woche wieder gewogen. Die Zahl auf der Wage ist zwar nicht weit nach unten gegangen, aber dafür ist meine Selbstwahrnehmung viel positiver geworden. Vermutlich, weil mir nicht mehr jeden Morgen meine Wage sagt, dass ich (meiner Meinung nach) noch nicht wenig genug wiege. Stattdessen habe ich mir gestern endlich eine Hose gekauft, die mir auch richtig passt und bin sehr überrascht, dass sie eine Größe kleiner ist, als ich normalerweise trage. (Das kommt davon, wenn man sich ewig keine neue Kleidung mehr gönnt.) Dieser Erfolg ist ungeheuer motivierend. :)

Mal sehen, was die 2. Woche bringt. Ich bin gespannt.