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Justine hat das Nestlé Ernährungsstudio unter die Lupe genommen

Hallo Nathalie,
leider muss ich sagen, dass ich die Motivation ein wenig verloren habe. Dass man den „Experten“ schreiben kann und fragen stellen kann fand ich super. Nur als ich nach Ernährungstipps bei Schilddrüsenunterfunktion gefragt habe, bekam ich zur Antwort, dass ich doch lieber zum Arzt gehen sollte. Ich finde es wirklich schade, weil ich dachte es sitzen Experten da und können mir wenigstens einigermaßen Tipps geben, worauf man achten soll. Ich dachte wirklich, dass es da was geben würde, ohne gleich zum Arzt rennen zu müssen und jetzt frage ich mich, wozu die Experten da sind? Zum Thema Diabetes wissen die Experten schließlich auch, wie man sich ernähren sollte und worauf man achten muss bzw. gibt’s sogar Broschüren zu.

Also ich hätte es gut gefunden, wenn man zu mehreren Krankheitsbildern, wo die Ernährung ebenso wichtig ist, thematisiert hätte. Und ich bin auch mit der Hoffnung dort beigetreten, dass die Experten mir und generell bei etwas schwierigeren  Fällen da auch helfen können, denn es heißt ja „Ernährungscoach“. Also was das angeht, finde ich, hat die Seite das Thema ein wenig verfehlt.

Nach drei Wochen muss ich auch dazu sagen, dass das mit dem Ernährungstagebuch doch sehr aufwendig wird Dinge einzutragen, die man nicht von den Vorschlägen gegessen hat. Man muss ja alles neu eingeben. Früher war ich mal bei einer anderen Seite angemeldet und da war das Tagebuch super. Die hatten schon so gut wie alle Ernährungsmittel vorgespeichert, sodass es richtig leicht war, seine Lebensmittel einzutragen.
Und wenn man bei dem Tagebuch schon alternativen anbietet, die man essen kann, finde ich es auch umständlich, dass man das nicht direkt anwählen kann und auf sein Tagebuch setzen kann. So fängt die ganze Prozedur von vorne an und gibt wieder alles einzelnd ein.

Also das sind so die zwei einzigen Dinge, die ich nach der kurzen Zeit zu kritisieren hätte.

Sonst von der Informationsdichte gibt es da absolut nichts auszusetzen. Also da habe ich dennoch viele Tipps angenommen und schon umgesetzt.

Jetzt trinke ich z.B. jeden Tag tatsächlich 1 ½ Liter Wasser und bei den jetzigen Temperaturen auch mal mehr (vorher waren es sonst gerade mal 0,5 L). Zur Hilfe habe ich mir eine Trinkuhr gekauft, die einen auch auf nette Weise an das Trinken erinnert. Innerhalb von einer Stunde verzieht der Smiley sein Gesicht immer mehr in ein trauriges bis er dann vibriert. :-)

Die Ernährungspyramide ist auch schon in der Küche und so sehe ich gleich alles auf den ersten Blick, was gut ist und was nicht.
Also bis auf die paar Dinge bin ich trotzdem zufrieden und habe in den 3 Wochen immerhin 4 Kilo verloren und bin total stolz. Ich werde es auch weiterführen, einfach als kleine Unterstützung. Die Seite von Nestle motiviert einen, man kann immer wieder nachlesen, wenn man was wissen will (zumindest die Hauptthemen) und durch die Wöchentlichen E-Mails, die man zugeschickt bekommt, bleibt man auch am Ball.

Also mein Fazit: Vielleicht macht man nicht alles oder hat mal eine kleine Schwächelphase aber wenn man sich wieder daran erinnert, was man eigentlich dort mitgenommen hat und nun umsetzt, motiviert es doch wieder, weiter zu machen.

Justine