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Der Joie Air Lite im ersten Einsatz

Als der Paketdienst klingelte und den Air Lite brachte, war ich schon sehr gespannt. Kurz vorab: Wir haben fünf Kinder und hatten über die Jahre hinweg schon einige Buggys im Einsatz und kennen auch von Freunden und Bekannten sehr viele Kinderwagen mit all ihren Vor- und Nachteilen - der Air Lite hatte es deshalb von Beginn an doppelt schwer. Den ersten Punkt bekam der Buggy, weil ich es wirklich genial finde, dass der Karton mit dem Besitzer spricht und die Joie-Produkte generell mit uns Kunden (siehe Webseite: "Ich bin leicht wie eine Feder!"). Das mag ein wenig albern klingen, ich liebe allerdings solche Details. Als ich den Buggy aus dem Karton zog, war ich das zweite Mal überrascht: Mit seinen 4,6 Kilo ist der Air Lite tatsächlich federleicht.

Der erste Blick - ist es Liebe?
Der Joie-Buggy wirkt auf den ersten Blick wertig und sieht aus wie ein klassischer, robuster Buggy - ich mag das, denn mir sind die modernen und spacigen Modelle, die mir vielerorts begegnen, oft ein bisschen zu abgefahren. Der Air Lite ist sicher kein luxuriöser Edelbuggy zum Angeben, vielmehr wirkt er wie ein treuer Begleiter zum Pferdestehlen, ein Buggy für alle Fälle, ein Wagen, der da ist, wenn man ihn braucht.
Supercool - der Einhand-Mechanismus: Aufs Knöpfchen gedrückt und der Air Lite steht. Bombenfest. Dazu allerdings gehört ein wenig Übung oder vielleicht auch Fingerspitzengefühl. Während der Buggy bei meinem Mann oft erst beim zweiten Mal reagiert, ist der Air Lite bei mir regelmäßig sofort da und klappt sich aus oder ein. Wirklich genial: Die Gurtsicherung. Ob beim Fahrradanhänger, beim Kindersitz oder beim Kinderwagen - ich hasse dieses Gefummel mit den Gurten, die sich verdrehen, nicht zur Seite legen lassen oder sonstwie stören, wenn man das Kind in Anhänger, Sitz oder Wagen setzen will. Nicht aber beim Air Lite: Das Gurtsystem ist außerordentlich clever und wird einzeln eingesteckt. Ich möchte bitte sofort bei all unseren Kinder-Transportmitteln ein derartiges System!
Das erste Probesitzen gefiel sowohl unserem Kleinsten (13 Monate) als auch dem älteren Bruder (2 Jahre): Beide sitzen gut und nicht nur das, sie liegen auch gerne. Außerdem mag ich das riesige Gepäcknetz, das bei vielen anderen Wagen oft aus Designgründen wegrationalisiert wurde.
Etwas ungewohnt erschien uns auf den ersten Blick die recht flache Sitzposition. Ob der Air Lite uns während der ersten Ausfahrt überzeugt hat und ob wir uns wirklich verliebt haben? Seid gespannt, mehr dazu im Folgeartikel.