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Petermuc

Kleie Hue - große Wirkung

Lange hatte ich mir einer Phillips Hue geliebäugelt - jetzt ist es endlich so weit. Ich muss sagen, ich bin beeindruckt. Auch wenn mir theoretisch bewusst war, welchen Einfluss Licht auf unsere Stimmung hat - es überrascht dann doch, wenn man es mit eigenen Augen erlebt. Mit der Phillips Hue lässt sich damit wunderbar experimentieren.

Die Lampe ist kompakt, leicht und man kann nicht wirklich etwas falsch machen. Auspacken, Kabel in die Steckdose – fertig!

Steuern lässt sich die Hue leider nur über eine Smartphone-App, was in meinen Augen doch ein Manko ist. Die Steuerung funktioniert entweder über Bluetooth oder falls man mehrere Phillips-Lampen im Einsatz hat über eine Bridge. Dass es für die jeweiligen Anwendungsfall (Bride oder Bluetooth) eigene Apps gibt, ist mir am Anfang nicht ganz klar gewesen. Die doch recht minimalistisch gehaltene Anleitung erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Blick.

Aber dann die richtige (Bluetooth)-App aus dem Appstore runtergeladen, die Lampe angesteckt, die App gestartet und schon konnte es losgehen. Als ersten Einsatzort habe ich mir mein Schlafzimmer ausgesucht. Dort sollte die Hue meine alte Nachttischlampe ersetzen. Und das klappt auch wunderbar.

Die App bietet verschiedene Lichtstimmungen auf Knopfdruck an. Vom Schlummerlicht bis zur Wintersonne ist da vieles dabei. Lässt man das jeweilige Licht ein wenig auf sich wirken, bemerkt man beim Wechsel in eine andere Lichtstimmung sofort, wie sie das auch auf das Gemüt auswirkt. Sehr interessante Erfahrung und wirklich praktisch. Sanftes warmes Licht am Abend zum Einschlafen, kühleres helles Licht morgens zum Aufstehen. Perfekt.
Auch eigene Lichtstimmungen lassen sich einfach über die App einstellen, dauerhaft speichern und auf Tastendruck wieder abrufen.

Einziges Manko – die App! Es gibt keinen Ein/Ausschalter an der Lampe. Entweder man hat das Handy zur Hand, oder es gibt kein Licht. Zumindest ist das in der Bluetooth-Version so. Verwendet man die Bridge, kann man auch mittels eines Sprachassistenten die Lampen steuern. Ohne Bridge ist man auf die App angewiesen. Möchte man Licht, muss erst die App gestartet werden, dann der entsprechende Menüpunkt ausgewählt und die Funktion gestartet werden. Dauert also ein wenig.

Zweiter Minuspunkt: Die Hue lässt sich jeweils nur mit einer App steuern. Auch wenn der Partner ein zweites Handy mit identischer App hat – die Lampe reagiert nur auf die App, bei der sie angemeldet ist. Das ist für mich ein deutliches Handicap und sehr schade. Ich nehme an, in der Bridge-Version tritt dieses Problem nicht auf.

Fazit: Die Hue ist eine gut gestylte Lampe zu einem fairen Preis, die ihrem Motto " Color your world with light" durchaus gerecht wird. Trotz der Beschränkungen durch die App eine klare Kaufempfehlung.