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SheLovesRain

Fazit

Anfangs hatte ich einige Probleme mich in das Buch einzulesen. Dieses passiert mir leider öfter bei Büchern, aber auch wenn es für mich Anfangs als ein eher langweiliges Buch erscheint, entpuppt es sich oft doch als ein sehr gelungenes Buch. Bei dem Buch von Hanna Miller erging es mir genauso. Nachdem der Start geschafft war konnte ich immer besser in den Roman eintauchen.
Nach und nach war es mir auch möglich, dank des bildhaften und lebhaften Schreibstils, in die Geschichte einzutauchen und hat es so spannend gemacht beim weiterlesen. Das Buch lass sich immer flüssiger. Man konnte sich wirklich immer besser in die Gefühle der Protagonistin hineinversetzen. Auch durch die Zeitsprünge, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, lernt man die Protagonistin immer besser kennen und verstehen. Anfangs waren diese Zeitsprünge eher verwirrend, auch weil sie nicht immer direkt ersichtlich waren, aber nach einer Weile hat man sich daran gewöhnt und konnte viel schneller erkennen in welcher Zeit man sich befindet.

Ohne zu viel verraten zu wollen, in dem Roman „Denn das Leben ist eine Reise“ begleiten wir die Protagonistin dieses Buches und Ihren kleinen Sohn auf eine Reise.
Die Protagonistin, Aimée Thaler, ist in der Gegenwart mit Per verheiratet, hat zusammen mit ihrem Mann einen kleinen Sohn namens Len, ein schönes Haus und kann dort ihren Beruf, was auch gleichzeitig ihre Leidenschaft ist, als Restauratorin arbeiten. Ein ganz normales Leben, genau das komplette Gegenteil von ihrer Vergangenheit. Eigentlich wäre alles perfekt, würde ihre Ehe nicht anfangen zu zerbrechen.
Kurzerhand beschließt Aimée zusammen mit ihrem Sohn eine Reise zu unternehmen um ein ganz neues Leben zu beginnen. Auf dieser Reise begegnet sie ihrer Vergangenheit. Angefangen mit dem alten VW Bus ihrer Mutter, mit welchem sie sich auf die Reise nach Sudengland begeben. Aimée wuchs bei ihrer alkoholkranken Mutter in einer kleinen Trödelkommune auf. In dieser Kommune lebte auch ihre erste große Liebe Daniel, welchen sie im Verlauf ihrer Reise unerwartet wieder begegnet. Dadurch das Aimée versucht ihr Leben in den Griff zu bekommen, entwickeln ihr Sohn und sie ich im Laufe der Geschichte weiter und gehen ihren Weg bis zum Schluss, wo sie ein Leben führen, das zu ihnen passt. Genau wie im wahren Leben, konnte man auch bei diesem Roman nicht alles vorhersehen.

Das Cover ist ansprechend gestaltet in bunten, lockeren und leichten Sommerfarben. Also anscheinend ein perfektes Buch für den Sommer, aber es ist eine nicht ganz so lockere und leichte Story.

Insgesamt, trotz meiner Startschwierigkeiten, hat mir das Buch gefallen. Es gibt viele emotionale Momente und unvorhersehbare Ereignisse welche die Spannung aufrecht erhalten. Ich würde den Roman „Denn das Leben ist eine Reise“ von Hanna Miller weiterempfehlen.