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Rasieren mit neuer Flexibilität



Dies ist mein erster Damenrasierer. Bisher habe ich immer nur Herrenrasierer (Gillette Fusion) genutzt, da die Köpfe der Damenrasierer immer größer sind und sich mir der Nutzen davon nicht erschließen wollte.

Als einer der glücklichen Produkttester habe ich den neuen Gillette Venus Swirl für Euch unter die Lupe genommen:



 

Das Feuchtigkeitsband (hellblau) kenne ich bereits vom Herrenrasierer. Es soll Hautirritationen minimieren, da es das gleiten des Rasierers auf der Haut verbessert.
Zusätzlich gibt es noch ein lilafarbenes Feuchtigkeitsband (enthält u.a. Aloe Vera).
Die Klingen gleichen dem Herrenmodell. Es sind 5 Contour-Klingen. Jede von Ihnen ist einzeln beweglich und kann sich individuell dem Untergrund anpassen. Lt. P&G sind sie gegenüber den Vorgängermodellen nochmals verbessert worden, indem sie feiner geworden sind.
Aber nun kommt es: Der Rasierer hat einen sogenannten MicroFine-Kamm. Sowas war mir neu. Er soll die Härchen direkt an die Klinge leiten und somit aufrichten. Das soll die Rasur noch gründlicher als zuvor machen.
Danach folgt ein kleines Lamellenband.
Der Klingenkopf ist sehr flexibel gelagert.
Dann käme da noch der FlexiBall, eine Kugel (bewegliches Gelenk) am Handstück des Rasierapparates. Damit ist nun auch eine zusätzliche seitliche bzw. eine Kippbewegung möglich
Der Griff ist ergonomisch geformt mit einer rutschhemmenden Gummierung versehen.

 



Beim Öffnen der Verpackung hatte ich ein wenig Schwierigkeiten. Auf der Rückseite gibt es hierzu eine vorgeformte Lasche. Da alles durchsichtig ist, ist mir diese zuerst nicht aufgefallen und ich suchte verzweifelt nach einem Hinweis zum Öffnen.



Die Rasierklingen sind einzeln verpackt. Hier sind allerdings Pfeile auf der Folie mit dem Hinweis, an welcher Stelle die Verpackung zu öffnen ist.

Nun konnte getestet werden. An den Beinen habe ich keinen Unterschied zu meinem Herrenmodell feststellen können. Beide rasierten genauso schnell wie gründlich. Den als Vorteil beschriebenen flexiblen Kopf des Gillette Venus Swirl hatte ich hier nicht nötig. Die Flächen des Beines sind m.E. groß genug, um den Rasierer richtig aufzusetzen, damit die Rasur gelingt.

In der Bikinizone hatte ich erstmals das Gefühl, dass der Gillette Venus Swirl hier eine bessere Performance abgab. Ohne Mühe und ohne mir Gedanken über das Ansetzen des Rasierers konnte ich drauf los rasieren. Das Ergebnis ist gründlich. Allerdings ist der Klingenkopf schon grenzwertig groß.

Bei den Achseln musste ich mit dem Herrenmodell mehrmals über die Haut rasieren und tasten, ob ich nicht doch irgendwo ein paar Stoppeln vergessen hatte. Die Rasur mit dem Gillette Venus Swirl war hier ebenfalls schneller und gründlicher. Der durchgebogene Klingenkopf schmiegte sich sanft an die Haut an. Das war wirklich angenehm. Hier konnte ich eine ganz leichte Kippbewegung des Rasierers feststellen.
Fazit:
Der Rasierer rasiert dank der scharfen Klingen und des flexiblen Klingenkopfes super gründlich und schnell. Der Flexiball hat m.E. nur wenig zusätzlichen Nutzen, da der FlexiBall schon auf starke Unebenheiten (wie unter den Achseln) treffen muss, um sich tatsächlich auszuwirken. Der Klingenkopf könnte etwas kleiner sein. Wegen des umschließenden Feuchtigkeitsbandes sollte man vorsichtshalber die Inhaltsstoffe auf der Verpackung durchlesen, da nicht jeder alle Stoffe gleich gut verträgt.
Der Rasierer bekommt von mir die Bestnote.