Zurück zur Übersicht

Gut, aber kein Must-Have

Der Gilette Venus Swirl Nassrasierer. Der – laut Hersteller – „einzige" Damen-Rasierer mit Flexiball™ Technologie für makellose Schönheit auch an schwer zu erreichenden Körperstellen. Die Contour™ Klingen mit 6x mehr Flexibilität* passen sich der Körperform an.“

Soweit hört sich die Beschreibung schon mal toll an – der erste Eindruck war es dann leider weniger: Mehr Plastik kann man in einer Verpackung wohl kaum verarbeiten. Vor allem wenn man bedenkt, wie groß so ein Rasierer ist. Für meinen Geschmack könnte man hier einiges an Plastik einsparen – aber ich vermute, dass die Packung dann zu klein würde und der Hersteller befürchtet, im Regal „unsichtbar“ zu werden.

Der Griff aus Kunststoff ist recht griffig und – wie sich beim ersten Praxistest herausstellte – auch nass sehr griffig, sodass man ihn gut halten kann. Die Klinge inklusive aller Pflegefelder usw., finde ich persönlich viel zu breit. Gerade im Achelbereich ist es so recht mühsam, keine Härchen zu übersehen.

Daran ändert leider auch das Alleinstellungsmerkmal – der hochgelobte Flexiball™ – nichts. Der besteht ebenfalls aus Kunststoff und sorgt dafür, dass der vordere Teil des Rasierers etwas beweglicher ist. Allerdings beschränkt sich diese Bewegungsfreiheit, anders als man es bei einem Ball vermuten könnte, lediglich auf leichte Drehungen nach link oder rechts. Das macht – zumindest so wie ich den Rasierer verwende – eigentlich keinerlei Unterschied zu meinem bisherigen Rasierer ohne Flexiball™.

Alles in allem ist der Gillette Venus Swirl also nicht wirklich besser, als mein bisheriges Modell - aber eben auch nicht schlechter.