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Johabo

Soviel Mut, Stärke und Stehvermögen sollten mehr Frauen haben

Heute kam das Buch bei mir an und bereits 191 Seiten konnte ich verschlingen. Es ist wirklich in einer tollen Einfachheit geschrieben und alle Eindrücke sind sehr detailliert und als Leser kann man sich alles gut vorstellen ohne die eigene Phantasie außer acht zu lassen.
Der erste Eindruck war mehr als erschreckend. Wie Menschen ( Männer) sich Anfang des 20 Jahrhunderts so garstig und gar asozial verhalten könnten ohne Strafen zu erwarten ist mir unbegreiflich. Schnell konnte ich mich in Sophias Lage hineinversetzen und bewundere sie alle Seiten.
Da ich selbst bald Mutter werde kann ich bei einigen Emotionen mitfühlen.
Die Tatsache dass sich eine junge Frau für ihren Umstand immer wieder Schämen muss gibt tiefe Einblicke ins 20 Jahrhundert und erschreckt mich zutiefst und lässt mich darüber froh sein, ein Jahrhundert später auf die Welt gekommen zu sein.
Doch der Mut der tapferen Protagonistin ist bewundernswert. Die Quelle wo die Autorin soviel Durchhaltevermögen hernimmt möchte ich auch gerne Mal Entdecken.
Nach der tragischen Wendung musste ich das Buch erst einmal 3 Tage zur Seite legen. Aber schnell packte mich die Neugierde zu wissen wie es nun mit der tapferen Heldin weitergeht.
Umso mehr freute es mich das Sophia neuen Mut schöpfen kann. Auch die späteren Kapitel sind wirklich toll beschrieben. Die Art wie die neuen Städte und Schauplätze entdeckt werden ist wirklich in einer einzigartigen Sprache beschrieben.
Jedes Kapitel weckt neue Hoffnungen und an Spannung mangelt es auf keiner einzigen Seite.
Die Art wie sie mit der selbstverliebten und machtgeilen Firmen-Chefin umgeht, raubt mir immer wieder den Atem und ich bewundere Sophia um so mehr um ihre Kraft und Stärke.

Ich wünschte mir das einige Personen im Buch detaillierter beschrieben wären, denn die Personenbeschreibungen fallen sehr dürftig aus. Aber so bleibt wenigstens Platz für die eigene Phantasie.