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Steffi_Marko

Mit Schwung hinein in die nicht ganz so goldenen zwanziger Jahre

Vielen lieben Dank liebe Frau Bomann und lieber Ullstein-Verlag, dass ich das Buch zum Testen bekommen habe. Ich selber bin Vielleserin, jedoch lese ich am liebsten Thriller. Die Autorin und ihre bisherigen Werke sind mir daher bisher komplett unbekannt.

Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Vor allem das die Schnörkel glänzend sind und eine andere Haptik haben, wie der Rest, macht es edel und zu etwas Besonderem.

Als ich das Buch erhalten habe, war ich kurz erschrocken, da es doch recht dick ist. Historienromane sind nicht mein Lieblingsgenre und ich hatte Angst, ob ich das Buch in der Testphase wirklich komplett schaffe. Die Angst ist jedoch unbegründet. Die ersten 100 Seiten habe ich förmlich gefressen. Corina Bomann gelingt es mit ihrem angenehmen flüssigen Schreibstil den Leser voll in den Bann zu ziehen. Paris und Berlin in den Zwanzigern - Armut und Reichtum liegen so nah beieinander. Der Autorin gelingt es ein realistisches Bild beider Städte und der Gesellschaft zu malen. Man begleitet die junge Sophie auf ihrem teilweise sehr schmerzhaften Weg in die Selbstständigkeit. Probleme, vor die sie gestellt wird, sind in unserer heutigen westlichen Welt unvorstellbar. Ich saß manchmal sprachlos über dem Buch, da dass Verhalten der Männer in ihrem Leben und das der eigenen Mutter so verstörend ist. Ein Viertel ist geschafft. Ich freue mich schon, sehr darauf Sophie auf ihrer weiteren Reise in Paris zu begleiten. :)

Achso für die zweite Auflage. Auf Seite 15 hat sich oben ein kleiner grammatikalischer Fehler eingeschlichen. Da ich dass Buch gerade nicht bei der Hand habe, weiß ich nicht mehr genau welcher. Aber es war eine Aufzählung und da musste einer oder einem statt eine hin, glaube ich. :)