Zurück zur Übersicht
Profilbild

FoodJunkie

Lesetagebuch. Teil 2

Nach getaner Arbeit endlich wieder Zeit zum Lesen. Die Geschichte entwickelt sich zwar langsam aber stetig. Karen erfährt hier und da mehr oder weniger nützliche Informationen. Und auch über Karen wird das eine oder andere erzählt. Die Beziehung zu ihrem Chef ist noch unklar, so dass ich mich die ganze Zeit frage, wie man mit jemanden im Bett landen kann, den man absolut nicht ausstehen kann und auch noch mit eigenem Vorgesetzten?!?
Auch die erwähnte Nebenstory fügt sich langsam in die Hauptgeschichte ein und ergibt nach und nach Sinn.
Habe beim Lesen dermaßen die Zeit aus den Augen verloren, dass ich vergessen habe zu kochen. Also muss heute mein Pizza Lieferant für mich kochen und ich dann währenddessen weiter lesen.
Mir ist auch schon der erste Rechtschreibfehler aufgefallen. Auf Seite 99, Zeile 18 "Scheint aber so zu schein". So was finde ich immer recht amüsant.
Der Schreibstil ist weiterhin angenehm, detailliert und spannend. Aber mir fehlt es etwas an sprachlicher Härte. Das schlimmste Wort bisher war „Scheiße“. Bei einem Krimi, so es um Mord geht, erwarte ich einen schärferen Ton unter den (zumindest) Ermittlern. Immerhin sind Mordkommissare meist abgebrüht und das spiegelt sich auch in der Sprache wider. Da könnte etwas mehr Pepp reingebracht werden. Momentan ist die Sprache für meinen Geschmack zu seicht.