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Küchensachen

Testbericht

Hier der Testbericht der CARRERA Küchenmaschine No. 657, den ich auf meinem Blog mit meinen Followern geteilt habe:

Welche Küchengeräte gehören bei euch unbedingt in eine Küche? Toaster? Wasserkocher? Kaffeemaschine? Ich gehöre zu der Fraktion, die sehr wenige Küchengeräte hat. Zum einem aus einem gewissen Platzmangel, zum anderen weil ich oft denke, dass die Geräte nicht immer nötig sind. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich in den letzten Wochen die CARRERA Küchenmaschine No. 657 testen durfte. Lohnt sich eine Küchenmaschine? Was sind überhaupt die Vorteile? Nachteile? Deswegen habe ich euch heute eine kleine Übersicht der CARRERA Küchenmaschine No. 657 zusammengestellt und gebe euch meine persönliche Meinung dazu.

CARRERA Küchenmaschine im Produkttest
Ich muss gestehen, dass ich vor dem Test noch nichts von der CARRERA Küchenmaschine gehört hatte. Die CARRERA Küchenmaschine No. 657 gehört lt. mehrerer Testseiten zu den besten Küchenmaschinen, die momentan auf dem Markt sind. Geliefert wird die Küchenmaschine standardgemäß mit 3 Aufsätzen (einem Knethaken, einem Schneebesen und einem Flachrührer). Auch eine hochwertige, große Edelstahlschüssel sowie ein Spritzschutz gehört zur Standardausstattung. Natürlich lässt sich auch die CARRERA Küchenmaschine individuell erweitern, indem Aufsätze wie z.b. ein Spaghetti-Schneider, Fleischwolf, Reiben verschiedener Art u.Ä. separat erhältlich sind. Die Maschine überzeugt mit satten 800 Watt Power und einem planetarischem Rührsystem.

Was beim ersten Auspacken auffällt, ist das relativ schwere Gewicht der Küchenmaschine. Dies sorgt dafür, dass die CARRERA No. 657 einen sicheren Stand hat und auch bei größeren Teigmengen nichts wackelt. Aufgrund ihrer Größe und auch dem Gewicht lässt sich die Küchenmaschine nur schwer im Schrank verstauen. Allerdings sieht die Küchenmaschine auch super modern aus, weswegen sie eigentlich viel zu schade ist, um im Schrank zu verstauen. Bei uns steht sie auf unserer Küchenzeile. Zum ersten Testen habe ich mich an einen einfachen Apfel-Rührkuchen (das Rezept findet ihr hier) gewagt. Die Vorbereitung war mit der Küchenmaschine wirklich ein Kinderspiel. Ich konnte dank der integrierten Schiene die Zutaten nach und nach zugeben, ohne dass es zu einem Chaos ausgeartet ist. Da der Teig relativ flüssig war, habe ich zunächst mit dem Schneebesen gearbeitet, welcher die Arbeit einwandfrei erledigt hat. Während der Teig gemixt wurde, konnte ich bereits anderen Aufgaben nachgehen, die Backform fetten und das erste Geschirr spülen.

Luftige Hefeteige mit starkem Knethaken
Als nächstes wurde der Knethaken unter Beweis gestellt. Und was eignet sich besser, als ein klebriger Hefeteig? Hefeteig ist ja sowieso oft so eine Sache, so dass ich in der Regel lieber einen Bogen darum mache. Nie weiß man, ob er richtig aufgeht und ob man auch genug geknetet hat, damit das Aufgehen überhaupt eintreten kann. Was soll ich sagen – die CARRERA Küchenmaschine No. 657 hat den Teig ohne Probleme bewältigt. Ich habe Teig für 4 Flammkuchen (das Rezept dazu findet Ihr hier!) angerührt, aber in der großen Edelstahlschüssel hätte man locker die doppelte Menge machen können. Also auch geeignet für Großfamilien bzw. große Backprojekte.

Natürlich musste ich (notgedrungen.. ähäm) auch noch den Flachrührer ausprobieren. Und was eignet sich besser dazu als köstliche, frühlingshafte Muffins mit Zitrone und Streuseln (zum Rezept hier entlang)? Wie auch schon beim Rührkuchen lief die Vorbereitung der Muffins einwandfrei. Nach und nach konnte ich die Zutaten zugeben und musste am Ende nur noch alles in den Muffinförmchen verteilen. Praktisch!

Die ultimative Challenge: der Eischnee-Test
Was ist die ultimative Challenge um eine Küchenmaschine ausgiebig zu testen? Natürlich der Eischnee-Test! Deswegen duftet es hier im Haus auch nach frisch gebackenen Kokos-Makronen (wer sagt denn, dass Plätzchen nur im Winter gehen?! Das Rezept gibt es bald auf dem Blog!). Da ich keine riesige Menge an Makronen haben wollte, habe ich lediglich 3 Eiweiß genommen. Zunächst war ich mir unsicher, wie dies klappen sollte, da die drei Eiweiß ganz verloren in der großen Edelsahlschüssel aussahen. Aber ich hab mich getäuscht – in wenigen Minuten mit den Schneebesen war der Eischnee so steif, dass ich den Topf stundenlang über meinem Kopf hätte tragen können. Hier liegt meiner Meinung nach ein riesen Vorteil der CARRERA Küchenmaschine, da sie selbst für wenig (als auch für große Portionen) sehr gut geeignet ist.

Alle Aufsätze der CARRERA ließen sich aufgrund der Antihaft-Beschichtung sehr leicht reinigen. Auch an der Edelstahlschüssel bleibt nichts hängen. Die Aufsätze sind so gewählt, dass selbst beim Mixen fast kein Teig am Rand hängen bleibt. Der Rest lässt sich leicht wegwischen.

Da ich vorher noch nie eine Küchenmaschine besessen habe, stellte sich mir vor dem Test vor allem die Frage: Ist eine Küchenmaschine in der Küche notwendig? Notwendig sicherlich nicht – praktisch? Absolut! Meiner Meinung nach erleichtert eine Küchenmaschine die Vorbereitung jeglicher Teige sowie Eischnee, Schlagsahne und vieles mehr. Für Hobbybäcker oder Personen, die für viele Personen backen ist eine Küchenmaschine also auf jeden Fall wertvoll. Obwohl ich keine Hobbybäckerin bin, sondern mich eher auf das Kochen beschränke, hat sich mein Backverhalten grundlegend geändert, seitdem die CARRERA Küchenmaschine No. 657 bei uns eingezogen ist. Ich liebe es spontan Kuchen, Kekse oder Muffins zu backen. Auch experimentiere ich seitdem mit Brot- und anderen Hefeteigen. Daher kann ich die CARRERA-Küchenmaschine für alle Koch- und Backbegeisterte nur empfehlen.