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Anni2712

Bin erstmal nur teilweise überzeugt...

Der Klappentext weist darauf hin, dass es Risk mit einem ganz perfiden Mörder zu tun bekommt. Mittels eines Würfelspiels liest der seine Opfer, Tatwaffe und Ort aus, rein willkürlich. Dabei hofft dieser, dass er möglichst rasch zu seiner nächsten Tat schreiten darf, mit relativ kurzer Vorbereitungszeit. Gleichzeitig wird ein 11-jähriger Junge mit ausländischen Wurzeln auf kaum vollstellbare Weise getötet. Geht dieser Mord auf das Konto rechtsradikaler Gruppierungen oder ist der Täter ein Pädophiler, der sein Opfer so zum Schweigen bringt? Auf dieser Basis beginnt das Buch. Stefan Ahnhem gelingt es zwar, gleich eine relativ hohe Spannung mit den einzelnen Kapiteln aufzubauen. Mit den vielen Erzählsträngen hatte ich aber anfänglich meine Mühe und hat meinen Lesefluss stark beeinflusst. Ich hab jetzt gelesen, dass es sich beim 1. Teil des Würfelmörders (10 Stunden tot) um den 4. Band einer Serie handelt. Ein paar Vorkenntnisse auch die Personen betreffend, wäre wohl von Vorteil; so ist es etwas schwer zu lesen und ich würde mir weniger Handlungsstränge und "Nebengeräusche" wünschen. Bin trotzdem gespannt, wie es weitergeht.

Was mich abgesehen vom Inhalt des Buches etwas nervt ist dieser unhandliche Umschlag. Er ist mir ständig im Weg.