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mbanse

Drei Wochen Waschtrockner

Nun ist es rund drei Wochen her, dass wir den Waschtrockner von AEG zum Test überlassen haben. Durch kleine Lieferverzögerungen, fehlt uns leider eine Woche zum Testen, dennoch möchte ich bzw. wir noch ein abschließendes Fazit zu den beiden verbleibenden Test-Wochen abgeben:

Wir haben in den vergangenen drei Wochen viele verschiedene Dinge gewaschen: Jacken, Arbeitskleidung, Hemden, T-Shirts, Socken (und alle sind noch da), Bettwäsche im Kochgang (bis 95°C), Kopfkissen und keine Ahnung was sich alles angefunden hat. Wir haben für den kommenden Frühling bereits vorgewaschen und sind eigentlich wirklich mit allen Programmen durch.

Das letzte Programm was wir (heute) verwendet haben ist das Handwaschprogramm. Meine Frau war sehr skeptisch, dass ich mir eines Ihrer Wolle-Stücke herauspickte und zusammen mit einigen BHs in das Handwaschprogramm gab. Unter der Bedingung neues kaufen zu müssen - sollte etwas schief gehen - willigte sie dann jedoch ein.

Das Programm lief und wusch vor sich hin. Wie immer ist von der Maschine während des Betriebs nicht viel zu hören. Um so spannender (vor allem für mich) war am Ende das "Ich-bin-fertig"-Piepen der Maschine. Unter Argusaugen beobachtete meine Frau mich, wie ich ihre Wolle-Wäsche aus der Maschine fischte. Nach einem kurzem Scherz konnte ich ihr jedoch verkünden: Wäsche an einem Stück, sauber und flauschig.

Und tatsächlich, ich habe damals in meinem "jugendlichen" dasein ebenfalls einmal Wolle in einem Handwaschprogramm gewaschen und das war absolut gar nicht erfolgreich. Dieses mal wurde dieses Versprechen gehalten und die Wäsche sehr pfleglich behandelt.

Worauf ich bei den letzten Wäschen zusätzlich noch einmal geachtet habe, war die intelligente Beladungserkennung. Meistens nach fünf bis zehn Minuten sank die Waschzeit immer weiter. So wurden aus 7 Stunden Wasch- und Trockenzeit auch schon mal "nur" 5 Stunden, bei fast voller Beladung. Wie die Erkennung funktioniert ist mir tatsächlich nicht klar geworden. Aaaaber: Sie funktioniert und die Wäsche ist sauber.

Abschließendes Fazit zu dem drei Wochen Test:
Die Waschmaschine ist eine (Wasch-) Erleichterung für meine Frau und mich, verrichtet Ihre Bestimmung perfekt, ist intuitiv und einfach zu bedienen (auch ohne Studium der Anleitung). Eine große Öffnung bietet einen zusätzlichen Mehrwert und Komfort die Wäsche einzulegen und zu entnehmen. Und zu guter letzt: Sie ist wirklich angenehm leise. Genau in diesem Moment ist meine Frau im Bad und der große spielt mit seinen Autos daneben. Sie können angenehm miteinander reden ohne dass jemand schreit (und sie schleudert aktuell mit 1.600 Umdrehungen). Kein Vergleich zu den Dingen die ich bisher kannte.

Trotz des eigentlich perfekten Gesamtpaketes gibt es Kleinigkeiten, wo wir sagen: Das hätte ICH aber anders gemacht. Vielleicht ist dieses Problem auch etwas auf unser Badezimmer zurück zu führen, jedoch fiel dieses nicht bei den vorhergehenden Maschinen auf: Ich seh meine Wäsche nicht mehr beim Waschen! Das klingt komisch, aber ich gucke gerne während der Wäsche mal rein. Und gerade da die Maschine teilweise wirklich so leise ist, muss ich mein Handy als Lampe zücken um zu sehen ob sich noch was dreht. (LEDs in der Tür wären supercool!) und - das erwähnte ich bereits in der letzten Woche - das Weichspülerfach hätte zwei Kappen mehr Platz bieten können. Da wir zusätzlich immer Hygienespüler benutzen passen nicht mehr die gewünschten Mengen von Weichspüler UND Hygienespüler rein. Es geht auch so, aber eine zweite Kappe Hygienespüler wäre - gerade bei einer größeren Menge an Wäsche - besser gewesen. Diese Wermutstropfen sind aber wirklich nicht ausschlaggebend der Maschine Punkte abzuziehen.

Es ist und bleibt ein tolles Gerät!